Sofortiger Wechsel von Alfred Schreuder

Abschied: Hoffenheim-Co geht in die Heimat

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Alfred Schreuder wechselt zu Ajax Amsterdam.

Zuzenhausen - Jetzt also doch! Hoffenheim-Co-Trainer Alfred Schreuder wechselt mit sofortiger Wirkung in die Eredivisie. Für den Wechsel gibt es auch private Gründe. 

Alfred Schreuder wechselt zu Ajax Amsterdam.

Schon Ende des Jahres verdichteten sich die Anzeichen für eine Rückkehr Schreuders in die Heimat. Jetzt ist der Wechsel fix.

Der 45-Jährige wird bereits am Wochenende als Co-Trainer von Chef-Coach Erik ten Hag die Arbeit für den 33-maligen niederländischen Meister aufnehmen. Das bestätigt die TSG 1899 Hoffenheim am Freitag in einer Pressmitteilung. Laut der niederländischen Zeitung „De Telegraaf“ zahlt Ajax eine festgeschriebene Ablösesumme.

Seit 2015 im Kraichgau

Schreuder kam im Oktober 2015 mit Huub Stevens zur TSG und stand ursprünglich bis 30. Juni 2019 im Kraichgau unter Vertrag. „Ich verlasse die TSG schweren Herzens“, sagt Schreuder. Nach Stevens’ Abschied im Februar 2016 blieb Schreuder an der Seite von Julian Nagelsmann. „Ich bin der TSG für die intensiven Erfahrungen, die ich hier in einer der stärksten Ligen der Welt machen durfte, sehr dankbar.“ Die Zusammenarbeit mit Julian Nagelsmann bezeichnet Schreuder als „außergewöhnlich“.

Zugleich bittet er um Verständnis dafür, dass er „dem Ruf dieses legendären Klubs aus meinem Heimatland einfach folgen möchte“. Darüber hinaus führt Schreuder private Gründe an – seine Frau lebt mit den gemeinsamen Kindern nur wenige Kilometer von Amsterdam entfernt. 

Neuer Mann steht bereits fest

Hoffenheim entsprach dem Wunsch Schreuders auch, weil man offensichtlich schon einen geeigneten Ersatz gefunden hat: „Wir freuen uns, dass wir so schnell einen ausgezeichneten Mann für diese Position gefunden haben“, sagt TSG Sportdirektor Alexander Rosen.

Den neuen Mann an der Seite von Taktik-Fuchs Julian Nagelsmann will die TSG erst kommende Woche vorstellen, „da er erst dann die Gelegenheit haben wird, sich von den Spielern und allen Mitarbeitern seines bisherigen Arbeitgebers zu verabschieden. Diesen Wunsch respektieren wir selbstverständlich“, sagt Rosen.

pm/rmx

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