TSG-Juwel

Amiri macht Hoffnung auf mehr

Fuflball Bundesliga - 14. Spieltag: TSG 1899 Hoffenheim - Borussia Mˆnchengladbach am 28.11.2015 in Sinsheim (Baden-W¸rttemberg) in der Rhein-Neckar-Arena. Hoffenheims Nadiem Amiri jubelt ¸ber sein Tor zum 3:1. Foto: Uwe Anspach/dpa (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien w‰hrend des Spiels auf insgesamt f¸nfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Ein Tor und zwei Torvorlagen! Nadiem Amiri hat am Samstag für ordentlich Furore gesorgt.

Zuzenhausen – Das 3:3 gegen Gladbach ist für die TSG Hoffenheim eine deutliche Leistungssteigerung gewesen. Einen großen Anteil daran hat der junge Nadiem Amiri.

Wer kann Roberto Firmino ersetzen?

Diese Frage hat fast den gesamten Sommer über die Fans der TSG Hoffenheim beschäftigt. Einen direkten Ersatz haben die Kraichgauer aber letztlich nicht verpflichtet, was sich beim Blick auf die schwache Offensivleistung in dieser Saison auch negativ bemerkbar gemacht hat.

An allen drei Toren beteiligt

Einen möglichen Firmino-Nachfolger haben die Hoffenheimer nun aber vielleicht sogar in ihren eigenen Reihen gefunden: Nadiem Amiri.

Der 19-Jährige hat beim 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach mit einer überragenden Leistung und drei Torbeteiligungen auf sich aufmerksam gemacht. 

Doch wer ist der Youngster, der der Defensive der Gladbacher so große Probleme bereitet hat?

Seine ersten Schritte im Fußball hat der 1996 in Ludwigshafen geborene Amiri beim Ludwigshafener SC gemacht. Nach einer Zwischenstation beim 1. FC Kaiserslautern hat der flinke Mittelfeldspieler in der Jugendabteilung des SV Waldhof Mannheim für Furore gesorgt.

Seit 2012 im Kraichgau

Die TSG Hoffenheim hat ihn dann im Sommer 2012 in ihre U17-Abteilung geholt. Mit der A-Jugend ist der Ludwigshafener 2014 unter der Regie des künftigen TSG-Cheftrainers Julian Nagelsmann sogar Meister geworden.

Sein Debüt bei den Profis hat er unter Markus Gisdol am 7. Februar 2015 gegen den VfL Wolfsburg gefeiert. Seitdem „pendelt“ der inzwischen 19-Jährige zwischen der ersten und der zweiten Mannschaft.

Unbekümmertheit ist zurück

Spätestens seit seinem starken Auftritt gegen Gladbach wird Nadiem Amiri aber wohl künftig regelmäßig beim Profiteam zum Einsatz kommen.

„Die Mannschaft unterstützt mich immer vor dem Spiel, gibt mir Mut und sagt immer, dass ich frech sein soll“, sagt Amiri nach der Partie. Man hat das Gefühl, das genau diese Unbekümmertheit der TSG in den letzten Wochen gefehlt hat.

Der Youngster bleibt trotz der zahlreichen Lobeshymnen nach dem Gladbach-Spiel auf dem Boden. „Es kann aber sein, dass ich am nächsten Wochenende wieder auf der Bank sitze. Ich bin noch jung, ich muss noch lernen“, betont der Mittelfeldspieler.

Sollte die TSG das Talent weiter behutsam aufbauen, dann könnte Amiri tatsächlich schon bald in die großen Fußstapfen von Roberto Firmino treten und zum neuen Dreh-und Angelpunkt der 1899-Offensive werden.

nwo

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