Gemeinsam mit VfL, Bayer 04 und Hannover

TSG Hoffenheim reagiert auf St. Pauli-Vorschlag

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Dietmar Hopp hält bei der TSG Hoffenheim die Mehrheit.

Zuzenhausen – Dieser Vorschlag hat in Fußball-Deutschland für Gesprächsstoff gesorgt: Der FC St. Pauli fordert den Ausschluss der ‚Werksklubs‘ aus der Gesamtvermarktung. Die Reaktion:

Hier scheint das letzte Wort noch nicht gesprochen zu sein!

In einem Schreiben an Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball und DFL-Boss Christian Seifert fordert Zweitligist FC St. Pauli, dass Vereine, die aufgrund einer Ausnahmeregelung nicht von der „50+1“-Regel betroffen sind, von der Gesamtvermarktung ausgeschlossen werden sollen.

Das würde die „Werksklubs“ Bayer 04 Leverkusen, den VfL Wolfsburg, die TSG Hoffenheim, bei der Mäzen Dietmar Hopp die Mehrheit hält, und ab 2017 auch Hannover 96 betreffen. 

Gemeinsame Stellungnahme 

Die Folge einer solchen Entscheidung wäre, dass diese Vereine kein Geld aus der Fernsehvermarktung und der Gruppenvermarktung (Adidas, Hermes, Krombacher) erhalten würden. In einer gemeinsamen Stellungnahme haben sich die Vereine „überrascht und bedauert“ über diesen Vorschlag gezeigt:

„Die TSG ist ebenso wie der VfL Wolfsburg, Bayer Leverkusen und Hannover 96 über diesen Vorstoß des FC St. Pauli, der nach den gültigen Regularien der DFL-Satzung unzulässig ist, überrascht und bedauert diesen auch, da es nicht im Sinne der großen Mehrzahl der deutschen Proficlubs sein kann, dass die Solidargemeinschaft und die Zentralvermarktung aufgegeben wird.“

Zudem sagt Wolfsburgs Geschäftsführer Klaus Allofs, dass eine mögliche Umsetzung für die gesamte Bundesliga eine „eine schädliche Entwicklung“ wäre.

Am 2. Dezember wird das Thema bei der Mitgliederversammlung des Ligaverbandes auf der Agenda stehen.

nwo

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