Zu Gast beim Aufsteiger

1899-Coach Gisdol: „Paderborn kein normales Spiel“

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TSG-Trainer Markus Gisdol warnt vor kampfstarken Paderbornern.

Zuzenhausen – Die TSG Hoffenheim will nach dem 3:0-Heimsieg gegen den Hamburger SV erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge einfahren. Am Samstag geht´s zu Aufsteiger SC Paderborn.

Die Partie am Samstag ist eine „große Herausforderung“ und „kein normales Spiel“. Wenn man TSG-Trainer Markus Gisdol über den kommenden Spieltag reden hört, könnte man meinen, dass die Kraichgauer auf den FC Bayern oder Borussia Dortmund treffen. Doch Gisdol spricht vom SC Paderborn. 

Der 45-Jährige hat vor dem vermeintlichen Underdog aus Ostwestfalen gehörigen Respekt. Das Team von Trainer André Breitenreiter ist nach einer überraschend starken Hinrunde mittlerweile auf den Relegationsplatz abgerutscht und hat zuletzt eine Negativserie hingelegt.

Auf den Kampf wird es ankommen 

Markus Gisdol betont, dass die Paderborner vor allem in den Heimspielen ein „extrem unangenehmer Gegner“ sind. Die Partien in der Benteler-Arena seien schließlich stets offene und enge Begegnungen gewesen.

Der TSG-Coach fordert von seinem Team, dass es den Kampf gegen den Bundesliga-Aufsteiger, dessen Spiel vor allem von langen Bälle geprägt ist, annimmt und den nötigen Charakter an den Tag legt, um erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge einzufahren.

Verärgerung über Stielike

Währenddessen hat die Nominierung von Linksverteidiger Jin-Su Kim für die Freundschaftsspiele Südkoreas gegen Usbekistan (27. März) und Neuseeland (31. März) Markus Gisdol sehr verärgert. 

Die Entscheidung des südkoreanischen Nationaltrainers Uli Stielike, Kim zu nominieren, bezeichnet der TSG-Coach als „Wahnsinn“ und „verrückt“. „Es geht ja um nix!“, moniert Gisdol die Strapazen, die sein Schützling auf sich nehmen muss. 

Vertragsverlängerung gerät ins Stocken

„Momentan ist keine Lösung in Sicht“, sagt der Fußballlehrer bezüglich einer möglichen Vertragsverlängerung im Kraichgau. Er befeuert somit indirekt die zuletzt aufgekommenen Gerüchte, wonach er zur neuen Saison bei RB Leipzig aufschlagen wird.

Lob für Baumann

Zufrieden zeigt sich Gisdol indes mit Neuzugang Oliver Baumann. Der ehemalige Freiburger habe auf der Torwartposition, die in den vergangenen Jahren bei der TSG immer wieder umstritten war, die nötige Ruhe reingebracht. 

Er ist einer der besten Torhüter, die wir in Deutschland haben“, lobt der 45-Jährige den 1899-Keeper.

Personalsituation

Für die Partie am Samstag ist neben Steven Zuber (Rückenprobleme), Kai Herdling (Knieprobleme) auch Sejad Salihovic fraglich. Der Bosnier hat im Training einen Schlag auf die Wade bekommen und droht mit einer Zerrung auszufallen. Der Schweizer Pirmin Schwegler muss aufgrund einer Gelbsperre pausieren.

Anpfiff am Samstag (21. März) ist um 15:30 Uhr. Und das Team kann sich auf lautstarke Unterstützung von 1.100 Fans freuen. 

nwo

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