Die Hoffnung auf den Befreiungsschlag 

Findet die TSG in Mainz den Weg aus der Krise?

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Eugen Polanski hat vor seinem Wechsel nach Hoffenheim in Mainz gespielt.

Zuzenhausen – Nach dem schwachen Saisonstart steht die TSG Hoffenheim beim FSV Mainz 05 gehörig unter Druck. Gelingt den Kraichgauern am fünften Spieltag endlich der erste Sieg?

„Wir haben zu wenige Punkte - keine Frage“, bringt TSG-Coach Markus Gisdol die Lage nach der 1:3-Pleite gegen Werder Bremen auf dem Punkt. „Aber wir werden uns nicht verrückt machen, weil vieles in Ordnung war. In vier Spielen war eine richtig schlechte Halbzeit dabei - die erste gegen Bremen. Die Ergebnisse werden sich relativieren und wir werden uns finden, davon bin ich überzeugt“, gibt sich Gisdol dennoch kämpferisch.

Mit Mainz 05 trifft die TSG auf eine Mannschaft, die ordentlich in die Saison gestartet ist. Das Team von Trainer Martin Schmidt steht mit sechs Punkten auf dem 10. Tabellenplatz.

Mainz gut organisiert

Das letzte Duell hat die TSG Hoffenheim in der WIRSOL Rhein-Neckar Arena im Februar mit 2:0 gewonnen. Auf einen Auswärtssieg in Mainz wartet 1899 allerdings seit 2011.

„Mainz ist eine sehr aggressive und gut organisierte Mannschaft, die auch eine starke Umschaltbewegung hat. Dennoch, wir haben eine gute Chance, etwas mitzunehmen“, erwartet Gisdol ein hartes Stück Arbeit.

Gisdol übernimmt Verantwortung

„Die aktuelle Situation ist vor allem für die Köpfe der Spieler schwierig. Wir müssen uns an kleinen Dingen aufrichten, den Rucksack am Spielfeldrand ablegen und frei Fußball spielen. Der Druck kann gerne auf mir lasten, so der 46-Jährige, der bis auf Tarik Elyounoussi auf den kompletten Kader zurückgreifen kann, weiter.

Ob die Hoffenheimer wirklich befreit aufspielen werden, wird sich am Freitag, 18. September, um 20:30 Uhr in der Coface Arena zeigen.

nwo

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