Platzt endlich der Knoten?

TSG muss zum Überraschungsteam der Liga

Fuflball Bundesliga - 34. Spieltag: TSG 1899 Hoffenheim - Hertha BSC Berlin am 23.05.2015 in Sinsheim (Baden-W¸rttemberg) in der Rhein-Neckar-Arena. Hoffenheims Eugen Polanski (l) k‰mpft um den Ball mit Berlins Genki Haraguchi. Foto: Uwe Anspach/dpa (Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Akkreditierungsbestimmungen der DFL ist die Publikation und Weiterverwertung im Internet und in Online-Medien w‰hrend des Spiels auf insgesamt f¸nfzehn Bilder pro Spiel begrenzt.) +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Im Mai diesen Jahres haben sich Eugen Polanski und die TSG mit 2:1 gegen die Hertha durchgesetzt.

Zuzenhausen – Es geht in die Hauptstadt! Am Sonntag, 22. November, muss die TSG Hoffenheim zu Hertha BSC. TSG-Coach Huub Stevens wird dabei auf seinen Kapitän verzichten müssen.

Gelingt der TSG Hoffenheim endlich der ersehnte Befreiungsschlag?

Zwar ist der neue 1899-Coach Huub Stevens noch ungeschlagen, doch die beiden Nullnummern gegen Köln und Frankfurt haben noch nicht den erhofften Umschwung mit sich gebracht.

Keine Durchschlagskraft im Sturm

Die Hoffenheimer stehen zwar in der Defensive besser, doch im Offensivspiel klemmt es bei Hoffe nach wie vor. Sowohl Kevin Kuranyi, der zuletzt von Beginn an ran durfte, als auch Mark Uth haben im Sturmzentrum bislang enttäuscht. Die Folge ist, dass die Kraichgauer noch immer auf dem vorletzten Platz stehen und mehr und mehr den Anschluss an das rettende Ufer verlieren.

„Die Bundesliga-Pause kam ungelegen, weil viele Spieler mit ihren Nationalmannschaften unterwegs waren. So konnten wir nicht so viel im taktischen Bereich arbeiten, wie ich mir das gewünscht hätte. Das versuchen wir seit Donnerstag nachzuholen“, berichtet Huub Stevens über die letzten Trainingstage. 

Der Niederländer muss in Berlin auf Pirmin Schwegler (gelbgesperrt) und Pavel Kaderabek (Reizung im Knie) verzichten. Ob die Nationalspieler alle einsatzfähig sind, bleibt noch abzuwarten. „Eduardo Vargas kam als letzter Spieler zu uns zurück. Wie bei allen Nationalspielern müssen wir auch beim ihm schauen, wie frisch er ist. Mit denjenigen, die bei ihren Nationalteams nicht so viel zum Einsatz kamen, haben wir sehr intensiv gearbeitet, weil sie etwas Rückstand hatten“, so Stevens zur personellen Situation.

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Kalou in Topform

Während die TSG in dieser Saison bislang enttäuscht, sind die Berliner einer der Überraschungen. Das Team von Trainer Pal Dardai steht mit 20 Zählern auf Rang vier und hat sich inzwischen zu einem Europapokal-Anwärter entwickelt. Die Stärke der Hertha ist neben der Effizienz vor dem Tor das Zweikampfverhalten. Die Mannschaft um Kapitän Fabian Lustenberger gewinnt mehr als die Hälfte ihrer Zweikämpfe. 

Bester Torschütze ist Salomon Kalou. Der Ivorer hat sieben Saisontore erzielt und hat am letzten Spieltag vor der Länderspielpause drei Tore gegen Hannover 96 erzielt.

Vielleicht ein gutes Omen für die TSG: Die letzten beiden Duelle haben die Kraichgauer gewonnen. Darunter auch ein klarer 5:0-Erfolg beim letzten Auftritt in Berlin.

Angepfiffen wird die Partie im Olympiastadion am Sonntag, 22. November, um 15:30 Uhr.

nwo 

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