Heimspiel gegen SC Freiburg

Vor Baden-Derby: Nagelsmann lobt Streich und Löw

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Julian Nagelsmann lobt Freiburg-Trainer Christian Streich. (Archivfoto)

Zuzenhausen - Nach der bitteren Auftaktpleite gegen die Bayern gehts für die TSG Hoffenheim am 2. Bundesliga-Spieltag gegen den SC Freiburg. Was Hoffe-Coach Julian Nagelsmann erwartet:

Am Samstag (1. September, 15:30 Uhr, WIRSOL Rhein-Neckar Arena) empfangen die Kraichgauer den SC Freiburg zum Baden-Derby.

TSG-Trainer Julian Nagelsmann beschäftigen die Fehlentscheidungen um den Video-Assistenten nach dem Bayern-Spiel immer noch. „Ein entscheidender Punkt ist, dass es nicht funktionieren wird, wenn der Referee an den Screen geht. Der Druck ist immens, es wird immer komplizierter für den Schiedsrichter“, sagt der 31-Jährige am Donnerstag auf der Pressekonferenz. Stattdessen sollten knifflige Szenen direkt in Köln entschieden werden, statt durch einen erneuten Review durch den Schiedsrichter auf dem betreffenden Platz.

Freiburg konnte Leistungsträger halten

Mit dem SC Freiburg kommt ein unangenehmer Gegner auf die TSG Hoffenheim zu. Die Breisgauer haben es in Sinsheim oft unter Beweis gestellt und deshalb warnt der Hoffe-Coach seine Mannschaft vor laufstarken Freiburgern.

Nagelsmann: „Die Freiburger waren die letzten Jahre das Opfer des Transferfensters, da sie immer Spieler abgegeben haben. Dieses Jahr haben sie die Leistungsträger gehalten, aber auch ein paar gute dazu gekriegt. Wir müssen uns gegen eine laufstarke Freiburger Mannschaft wehren .

Lob für SC-Coach Streich

Das beim SC keine Millionentransfers möglich sind, weiß Nagelsmann und lobt deshalb die Arbeit von Christian Streich. „Ich habe großen Respekt vor Christian Streich, denn die Arbeit die er leistet, ist beeindruckend. Ein großer Faktor ist, dass das Umfeld so ruhig ist und der Verein selbst nach einer Krise zu ihm hält“, so Nagelsmann. 

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Nagelsmann verteidigt DFB-Trainer Löw

Mit Nico Schulz steht der bereits neunte Hoffenheim-Profi im DFB-Kader. Jogi Löw hat den Verteidiger am Mittwoch für die beiden Länderspiele nominiert, darunter ein Testspiel in Sinsheim. „Ich freue mich für ihn, das hat er sich verdient. Ich hätte mich auch gefreut, wenn Kevin Vogt dabei wäre. Er hat es sich genauso verdient“, sagt Nagelsmann. Löw erhält nach der Kritik der Medien Rückendeckung vom 31-Jährigen. 

Er hat sehr, sehr viel gute Dienste geleistet. Wir sollten nicht vorweg schon draufhauen", so der Trainer der Kraichgauer.

Andrej Kramaric und Kevin Vogt sind wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, aber werden nicht in der Startelf stehen. Weiterhin verzichten muss Nagelsmann auf die Langzeit-Verletzten Kerem Demirbay, Dennis Geiger, Benjamin Hübner, Nadiem Amiri und Lukas Rupp.

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oal

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