Trotz Vertrag bis 2022 

TSG-Knipser Belfodil lässt Zukunft offen: „Habe Fußball-Romantik schon lange verloren"

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TSG-Stürmer Ishak Belfodil lässt seine Zukunft offen.

Zuzenhausen - Ishak Belfodil ist zurzeit der Überflieger bei der TSG Hoffenheim. Obwohl sich der Algerier bei den Kraichgauern wohl fühlt, lässt er seine Zukunft offen: 

Als Ishak Belfodil im vergangenen Sommer zur TSG 1899 Hoffenheim gewechselt ist, haben nicht wenige TSG-Fans den Transfer kritisch gesehen. Grund dafür: Der Stürmer gilt als ,Wandervogel’, Hoffenheim ist bereits seine neunte Profistation, bei keinem seiner vorherigen Klubs hat sich der Algerier durchsetzen können. Für Werder Bremen hat der 27-Jährige in der vergangenen Saison gerade einmal vier Treffer erzielt. 

Auch bei der TSG hat Belfodil anfangs Startschwierigkeiten. So ist er unter anderem aufgrund einer verpassten Videositzung aus dem Kader für das erste Champions-League-Spiel bei Shakhtar Donezk geworfen worden. Dazu hat seine Torquote in der Hinrunde zu wünschen übrig gelassen. Aufgrund zu wenig Spielzeit hat der Algerier bereits über einen Winterwechsel nachgedacht, doch Hoffenheim hat ihn behalten - dies macht sich nun bezahlt.

Verlässt Ishak Belfodil die TSG Hoffenheim zum Saisonende?

Mit sieben Toren und vier Vorlagen in den vergangenen fünf Spielen ist Belfodil derzeit DER Überflieger bei den Kraichgauern und ein Grund dafür, warum sich die TSG berechtigte Hoffnungen von der erneuten Teilnahme an der Champions League machen darf. Auch Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann, der im Sommer zu RB Leipzig wechselt, schwärmt mittlerweile von seinem „Krokodil": „Die Bilanz ist außergewöhnlich. Er hat unglaubliche Fähigkeiten beim Eins-gegen-Eins, läuft sich im richtigen Moment frei. Er hat Tempo und ist eklig zu verteidigen.“ 

Obwohl sich der Angreifer, der im Sommer für 5,5 Millionen Euro in den Kraichgau gekommen ist„sehr wohl" bei der TSG fühlt, hält er dennoch nichts von Treueschwüren: „Es ist normal, dass man sich mit jedem Angebot auseinandersetzt", so der algerische Nationalspieler: „Die Fußball-Romantik habe ich schon lange verloren.“ 

mab/SID

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