In Leverkusen

Selbstbewusste TSG will Horror-Bilanz aufpolieren 

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Hoffenheims Sandro Wagner hat bereits drei Saisontore erzielt.

Zuzenhausen – Nach drei Siegen in Folge reist die TSG Hoffenheim selbstbewusst zu Angstgegner Bayer 04 Leverkusen. Dort kommt es zum Wiedersehen mit einem alten Bekannten:

Das wird ein echter Härtetest für die noch immer ungeschlagene TSG Hoffenheim. Am Samstag gastiert die Nagelsmann-Elf bei Champions-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen.

„Leverkusen ist eine gute Mannschaft mit einem sehr guten Plan und sehr guten Einzelspielern. Sie haben unglaublich viel Offensiv-Power und verteidigen sehr stark offensiv“, warnt TSG-Coach Julian Nagelsmann, der trotzdem auch Schwachstellen ausgemacht hat: „Dennoch haben wir Dinge gesehen, die Ansatzpunkte für uns liefern. Wir haben Ideen, wir wir Leverkusen wehtun können. Sicher ist: wir brauchen ein gutes Spiel und müssen unsere Ideen gut umsetzen.“

Vorfreude auf Wiedersehen mit Volland 

Die Stimmung im Kraichgau ist nach drei Siegen in Folge natürlich hervorragend. „Wenn man gewinnt, geht alles leichter. Ich spüre, dass sich in der Mannschaft ein Selbstvertrauen entwickelt hat. Das macht die Spieler natürlich auch noch aufnahmefähiger für unsere Inhalte. Jeder kennt das selbst - mit guter Laune gehen die Dinge einfacher“, betont Nagelsmann.

Gegen Leverkusen kommt es zum Wiedersehen mit Kevin Volland, der die TSG im Sommer verlassen hat. Für den Nationalspieler läuft es im Rheinland bislang noch nicht so wie gewünscht. In seinen neun Pflichtspieleinsätzen ist ihm noch kein Treffer gelungen.

„Ich glaube, das wird für ihn ein ganz besonderes Spiel sein. Er wird besonders motiviert sein - das ist für beide Seiten interessant“, freut sich Nagelsmann auf das Wiedersehen mit seinem ehemaligen Spieler.

Personell kann der Fußball-Lehrer fast aus dem Vollen schöpfen. Abgesehen von Pirmin Schwegler sind lediglich Jin-Su Kim und Marco Terrazzino wegen einer Erkältung fraglich.

In den bisherigen Duellen seit dem Bundesliga-Aufstieg 2008 hat Hoffe bislang nur einmal gegen die ‚Werkself‘ gewonnen. Ob die Kraichgauer die Bilanz aufpolieren können, wird sich am Samstag, 22. Oktober, um 15:30 Uhr zeigen.

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nwo

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