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Wegen überteuerter Tickets: Hoffenheim gewinnt Rechtsstreit gegen Viagogo

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Die TSG Hoffenheim geht gegen den Ticketriesen Viagogo vor.

Die TSG Hoffenheim ist im Kampf gegen überteuerte Eintrittskarten gegen Viagogo vorgegangen. Nun hat das Landgericht Heidelberg den Ticketanbieter zu einer Geldstrafe verdonnert:

  • Viagogo hat überteuerte Eintrittskarten für Heimspiele der TSG Hoffenheim angeboten. 
  • Daraufhin ist Hoffenheim gegen Viagogo vorgegangen. 
  • Das Landgericht Heidelberg hat den Ticketanbieter zu einer Geldstrafe verdonnert. 

Update vom 23. Juli: Das Landgericht Heidelberg hat der Plattform Viagogo den Weiterverkauf von Tickets zu Heimspielen der TSG Hoffenheim unter Angabe falscher, angeblicher Originalpreise untersagt. Bereits im Februar 2019 hatte das Landgericht Heidelberg auf Antrag der Kraichgauer eine einstweilige Verfügung gegen Viagogo erlassen.

TSG Hoffenheim gewinnt Rechtsstreit gegen Ticketanbieter Viagogo

Viagogo wurde darin bereits die Werbung mit falschen angeblichen Originalpreisen für Heimspiele der TSG verboten. Diese Entscheidung wurde nun auch im notwendig gewordenen Hauptsacheverfahren und entgegen aller Widerstände seitens Viagogo bestätigt. Da der Anbieter das gerichtliche Verbot zwischenzeitlich ignorierte, hat das Landgericht Heidelberg zudem ein Ordnungsgeld in Höhe von 12 000 Euro zugunsten der Staatskasse gegen die Plattform festgesetzt.

Die TSG und die gesamte Abteilung um Ticketingleiter Thorsten Baller begrüßen die Entscheidung: „Wir freuen uns besonders über diese weitere gerichtliche Bestätigung in Form eines eindeutigen Urteils gegen Viagogo. An unsere Fans können wir daher auch mit Blick auf den hoffentlich bald wieder möglichen Stadionbesuch appellieren, zur Weitergabe von Tickets nur unsere offizielle TSG-Ticketbörse zu nutzen.“

TSG Hoffenheim erwirkt Strafe gegen Viagogo

Meldung vom 15. November: Das Landgericht Heidelberg hat ein Ordnungsgeld von 12.000 Euro gegen Viagogo verhängt. Bereits im Februar 2019 hatte das Landgericht Heidelberg auf Antrag der TSG Hoffenheim eine einstweilige Verfügung gegen den Anbieter erlassen. 

Viagogo wurde darin die Werbung mit falschen angeblichen Originalpreisen für Heimspiele der TSG verboten. Da der Anbieter das gerichtliche Verbot bislang ignorierte, hat das Landgericht Heidelberg nun ein Ordnungsgeld in Höhe von 12.000 € gegen die Plattform festgesetzt. Weitere könnten folgen.

Überteuerte Hoffenheim-Tickets: Landgericht Heidelberg geht gegen Viagogo vor 

Die TSG und die gesamte Abteilung um Ticketingleiter Thorsten Baller begrüßen die Entscheidung: „Wir freuen uns über die erneute gerichtliche Bestätigung unseres Vorgehens auch gegen diese Plattform, die unseren Fans und uns seit längerer Zeit massive Schwierigkeiten bereitet. 

Wir können weiterhin nur vor Käufen überteuerter und möglicherweise ungültiger Tickets auf dieser und ähnlichen, nicht autorisierten Plattformen warnen". Private Verkäufer, die ihre Tickets zu fairen Konditionen aufgrund persönlicher Verhinderungen weitergeben wollen, können hierzu die offizielle TSG-Ticketbörse nutzen.

Am kommenden Spieltag empfängt Hoffenheim Mainz 05 (live auf Sky und im HEIDELBERG24-Ticker).

Aufgrund überteuerter Tickets: TSG geht gegen Viagogo vor!

Ersmeldung vom 11. Februar: Im Rahmen einer breit angelegten Strategie gegen den Ticket-Schwarzmarkt forciert die TSG Hoffenheim den Kampf gegen den Handel mit überteuerten Tickets. 

Diese umfasst ein konsequentes Vorgehen gegen die Plattform Viagogo mit Sitz in der Schweiz. Auf ihr werden Eintrittskarten für Heimspiele der TSG zu überhöhten Preisen gehandelt. Das Landgericht Heidelberg hat den Ticketanbieter nun per Einstweiliger Verfügung untersagt, in Ticket-Angeboten für Heimspiele der TSG mit falschen angeblichen Originalpreisen zu werben.

TSG Hoffenheim geht gegen Viagogo wegen Verkauf von überteuerten Tickets vor

„Unser Ziel ist es auch weiterhin, faire Ticketpreise für alle TSG-Fans anbieten zu können. Deswegen gehen wir konsequent gegen überteuerte Angebote im Netz vor. Viagogo stellt nach unserer Erfahrung immer wieder ein großes Ärgernis für viele enttäuschte Fans dar, die gar nicht wussten, dass sie Tickets dort zu höheren Preisen einkaufen", erklärt TSG-Ticketingleiter Thorsten Baller

Zudem habe man wiederholt festgestellt, dass offenbar gezielt ungültige bzw. gefälschte Tickets von Betrügern über Viagogo weiterverkauft worden sind. Umfassende Ermittlungen der Behörden hierzu laufen derzeit.

Hoffenheim erwirkt einstweilige Verfügung gegen Viagogo

Auch Rechtsanwalt Dr. Markus Schütz warnt vor Käufen über Viagogo: „Die Seite animiert Verbraucher auf fragwürdige Weise zu regelmäßig überteuerten Ticketkäufen. Die Werbung mit irreführenden Originalpreisen zu Heimspielen der TSG wurde nun auch gerichtlich untersagt."

Um die private Weitergabe möglichst komfortabel zu gestalten, wird die TSG voraussichtlich im Spätsommer dieses Jahres einen offiziellen Ticketzweitmarkt anbieten können. Über diese Plattform wird sichergestellt, dass nur gültige Eintrittskarten zu fairen Preisen weitergegeben werden können.

mab/pm 

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