Nach Debakel auf Schalke

Trainerdiskussion in Hoffenheim - Hoeneß vor Bielefeld-Spiel: „Damit muss man rechnen“

Die TSG Hoffenheim steht am Samstag gegen Arminia Bielefeld unter Druck. Trainer Sebastian Hoeneß hat sich im Vorfeld zur Diskussion um seine Person geäußert:

  • TSG Hoffenheim: Kritik an Trainer Sebastian Hoeneß wird lauter.
  • Nach Schlappe auf Schalke: Hoeneß erhält Rückendeckung von Rosen und Hopp.
  • TSG Hoffenheim empfängt am Samstag Arminia Bielefeld - Schlüsselspiel für Hoeneß?

Update vom 15. Januar: Hoffenheim-Trainer Sebastian Hoeneß steht vor dem Heimspiel gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld (live auf Sky und im HEIDELBERG24-Ticker) unter Druck. Der 38-Jährige kann mit dieser Situation jedoch gut umgehen. „Wenn man in der Bundesliga arbeitet, muss man damit rechnen, dass solche Diskussionen aufkommen“, sagt der TSG-Trainer. Von Mäzen Dietmar Hopp und Direktor Profifußball Alexander Rosen hat Hoeneß Rückendeckung erhalten.

Name Sebastian Hoeneß
Alter 38 Jahre
Verein TSG Hoffenheim
Vertrag bis 30. Juni 2023

TSG Hoffenheim: Trainer Sebastian Hoeneß muss auch gegen Bielefeld improvisieren

Er müsse sich bei den Verantwortlichen auch „nichts abholen“, sagt Hoeneß: „Wir sind in ständigem Austausch.“ Die personelle Situation bleibt auch vor der wichtigen Partie gegen Bielefeld sehr angespannt.

Sebastian Hoeneß ist seit Sommer 2020 Trainer der TSG Hoffenheim.

Sebastian Rudy, Ryan Sessegnon und Havard Nordtveit sind zwar wieder im Training, ob sie auch eine Option für den Kader sind, ist unklar. Christoph Baumgartner fehlt am Samstag gesperrt. Auf Schalke hat Hoeneß zuletzt auf zwölf Spieler verzichten müssen.

TSG Hoffenheim: Mäzen Dietmar Hopp stärkt Sebastian Hoeneß den Rücken

Update vom 10. Januar - 16:30 Uhr: Inzwischen hat sich auch Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp zur aktuellen Situation um Trainer Sebastian Hoeneß geäußert. „Mit einigem Erstaunen habe ich gelesen, dass ich aufgrund der aktuellen Situation Fristen gesetzt und zum Rapport gebeten habe. Dies ist nicht der Fall“, dementiert Hopp eine Meldung, wonach ihm Direktor Profifußball Alexander Rosen bis spätestens Montag aufzeigen soll, wie der Negativlauf ohne einen Trainerwechsel gestoppt werden kann.

Hoeneß genießt demnach weiterhin das Vertrauen des TSG-Mäzens: „Klar ist, dass wir in dieser Saison auch aufgrund vieler außergewöhnlicher Ereignisse noch nicht wie erhofft in Schwung gekommen sind. Ich habe Vertrauen in die handelnden Personen, diese Lage zu meistern und habe ihnen das auch persönlich mitgeteilt.

TSG Hoffenheim: Sebastian Hoeneß genießt weiter das Vertrauen

Update vom 10. Januar - 10 Uhr: Die TSG Hoffenheim hat am Samstag beim FC Schalke 04 einen rabenschwarzen Nachmittag erlebt. Nach der 0:4-Niederlage wird die Kritik an Trainer Sebastian Hoeneß immer lauter, doch wie Alexander Rosen nach dem Spiel erklärt, steht die Vereinsführung hinter dem Coach, der erst im Sommer das Amt übernommen hat.

TSG Hoffenheim: Trainer Sebastian Hoeneß in der Kritik - Rückhalt von Rosen

„Wir sind sehr selbstkritisch, aber heute mussten von Beginn zwei U19-Spieler spielen, Robert Skov und Ryan Sessegnon sind uns diese Woche noch weggebrochen, mittlerweile sind es zwölf oder 13 gestandene Bundesligaspieler, die uns fehlen. Das ist einfach brutal“, wird Rosen auf der TSG-Homepage zitiert.

Bereits zu Beginn der Woche hat es Spekulationen gegeben, dass die Partie gegen Schalke für Hoeneß zum ‚Schicksalsspiel‘ werden könnte. Dies dementiert Rosen deutlich: „Wir können nur weitermachen und den Jungs das Vertrauen geben, die da sind. Ich muss keine Lanze brechen für den Trainer, denn da wurde vergangenen Montag ein Thema aufgemacht, was überhaupt nicht der Wahrheit entspricht. Es wurde gemutmaßt, dass die Geschäftsführung und ich hinter dem Trainer stehen, aber Dietmar Hopp nicht. Das ist völliger Blödsinn. Wir haben eine große Geschlossenheit in unseren Reihen. Wir gehen zusammen durch diese Situation.

TSG Hoffenheim: Steht auch Dietmar Hopp hinter Sebastian Hoeneß?

Ob Mäzen Dietmar Hopp tatsächlich auch weiterhin geduldig bleibt, werden die kommenden Tage zeigen. Laut der Bild-Zeitung soll Rosen Hopp bis spätestens Montag aufzeigen, wie der Negativlauf ohne einen Trainerwechsel gestoppt werden kann.

Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp stärkt Sebastian Hoeneß den Rücken.

Am kommenden Spieltag (Samstag, 16. Januar/15:30 Uhr) empfängt Hoffenheim Aufsteiger Arminia Bielefeld. Dann müssen - auch unabhängig von der personellen Situation - unbedingt drei Punkte her.

TSG Hoffenheim kassiert Packung auf Schalke - Hoeneß im Fokus

Update vom 9. Januar: Die Luft für Hoffenheim-Trainer Sebastian Hoeneß wird immer dünner. Die Kraichgauer kassieren am Samstag beim FC Schalke 04 eine herbe 0:4-Niederlage und rutschen auf Platz 14 der Bundesliga ab. Hoffenheim wird für die Königsblauen, die zuvor 30 Mal nicht gewonnen haben, zum dankbaren Aufbaugegner.

Auch wenn die TSG auf zahlreiche Stammspieler verzichten muss, ist die Leistung gegen Schalke der Tiefpunkt in der bisherigen Saison. Muss Hoeneß nun um seinen Job bangen? Laut TSG-Manager Alexander Rosen nicht. Auf die Frage, ob die Vereinsführung auch weiterhin hinter Hoeneß steht, antwortet Rosen am Sky-Mikrofon kurz und knapp: „Ganz klar.

TSG Hoffenheim: Sebastian Hoeneß äußert sich zur aktuellen Situation

Update vom 7. Januar: Vor dem wichtigen Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 spürt Sebastian Hoeneß, Trainer der TSG Hoffenheim, den Rückhalt der TSG-Vereinsführung. „Wir arbeiten sehr vertrauensvoll zusammen“, sagt Hoeneß auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Druck, dass er in Gelsenkirchen unbedingt gewinnen müsse, „spüre ich überhaupt nicht“.

TSG Hoffenheim: Trainer Sebastian Hoeneß unter Druck - Rosen äußert sich

Hoffenheim-Manager Alexander Rosen stellt sich öffentlich hinter Hoeneß. „Wir sind hochgradig zufrieden, wie die Leute hier - der Trainer, die Spieler - die außergewöhnliche Situation annehmen und damit umgehen“, erklärt Rosen gegenüber Sky.

Hoffenheim-Trainer Sebastian Hoeneß äußert sich zur aktuellen Situation.

Im Interview mit dem „kicker“ ist Sebastian Hoeneß auf die aktuelle Lage bei der TSG genauer eingegangen. „Unsere Situation ist seit Monaten extrem herausfordernd. Ich sammele wertvolle Erfahrungen, wenngleich in einer Intensität, wie ich sie nicht erwartet oder mir gewünscht habe“, sagt der 38-Jährige.

TSG Hoffenheim: Sebastian Hoeneß tauscht sich mit Dietmar Hopp aus

Es sind so viele Dinge zusammengekommen. Ob die Verletzungsserie wichtiger Spieler, die nicht abreißen will. Oder die beiden Corona-Wellen mit zehn betroffenen Profis, darunter Andrej Kramaric, dem zu diesem Zeitpunkt vielleicht besten Spieler der Liga.“ Er stehe mit Rosen, der Geschäftsführung und auch Mäzen Dietmar Hopp im ständigen Austausch, versicherte er. „Ich weiß, dass sie die Situation so realistisch einschätzen wie ich.“ (nwo/dpa)

TSG Hoffenheim: Sebastian Hoeneß vor dem Aus?

Erstmeldung vom 4. Januar: Nur zwei Siege aus den letzten zwölf Ligaspielen, dazu das Aus im DFB-Pokal gegen Zweitligist Greuther Fürth sowie die jüngste Heimniederlage gegen Freiburg: Die TSG Hoffenheim hinkt auch im neuen Jahr ihren eigenen Ansprüchen hinterher. Aktuell hat der Europa-League-Teilnehmer lediglich fünf Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Der Druck auf Trainer Sebastian Hoeneß wächst von Spiel zu Spiel.

Hoffenheim hinkt eigenen Ansprüchen hinterher: Druck auf Trainer Sebastian Hoeneß wächst

Zugegeben: Der 38-Jährige hat ein alles andere als einfaches halbes Jahr bei der TSG hinter sich. Anfang November ist seine Mannschaft mit am schlimmsten von der Corona-Pandemie betroffen gewesen, dazu kommt die hohe Belastung aufgrund der zahlreichen englischen Wochen sowie das Fehlen von Leistungsträgern, wie Benjamin Hübner, Ermin Bicakcic oder Pavel Kaderabek.

In der Europa League steht Hoffenheim zwar souverän in der K.-o.-Runde, allerdings liegt der Fokus eher auf der Bundesliga. Sollten die Ergebnisse dort ausbleiben, wird die Kritik an Hoeneß lauter.

TSG Hoffenheim zu Gast bei Schalke 04: Schicksalsspiel für Hoeneß?

Mit 26 Gegentreffern in 14 Spielen stellen die Kraichgauer derzeit die drittschwächste Defensive der Liga. Nur Mainz 05 (31) und Schlusslicht Schalke 04 (39) sind noch anfälliger. Bei den Königsblauen, die seit fast rekordverdächtigen 30 Ligaspielen in Folge sieglos sind, gastiert die TSG am kommenden Samstag (9. Januar/15:30 Uhr, live auf Sky und im HEIDELBERG24-Ticker).

Der Druck auf TSG-Trainer Sebastian Hoeneß wächst.

Für Hoeneß könnte es ein Schicksalsspiel werden. Bei einer Niederlage droht dem Fußballlehrer nach lediglich sechsmonatiger Amtszeit womöglich das Aus. (mab)

Rubriklistenbild: © Marius Becker/dpa

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