Nach Bayern-Aussagen

‚Scusi!‘ Nagelsmann schreibt SMS an Ancelotti

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TSG-Coach Julian Nagelsmann äußert sich am Mittwoch zu seinem Interview.

Zuzenhausen – Das Eurosport-Interview von Julian Nagelsmann hat in dieser Woche für viel Wirbel gesorgt. Am Mittwoch hat der Hoffenheim-Coach Stellung bezogen. 

„Ich bin sehr, sehr glücklich in meinem Leben. Der FC Bayern würde mich noch ein Stück glücklicher machen. Aber es nicht so, dass mein Lebensglück total vom FC Bayern abhängt“, hat Julian Nagelsmann (30) im Interview mit Eurosport gesagt. Klar, dass die Aussagen medial ein großes Echo ausgelöst haben. 

„Es tut mir leid, dass meine Aussagen im Hinblick auf das erste Champions-League-Spiel des FC Bayern und meinen Kollegen Carlo Ancelotti so extrem große Wellen geschlagen haben. Das war in keinster Weise von mir gewollt“, erklärt der Hoffenheim-Coach am Mittwoch auf der Pressekonferenz vor dem Europa-League-Spiel gegen Sporting Braga

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„Die Aussagen haben keinen aktuellen Bezug. Das war keine Bewerbung, nur eine Zukunftsvision. Es geht um meine Zukunftsplanung. Mein Hausbau hat nichts mit dem FC Bayern zu tun.“ Nach dem Interview hat der 30-Jährige den Kontakt zu Bayern-Coach Carlo Ancelotti (58) gesucht: „Ich habe Carlo eine SMS geschrieben und ihm erklärt, wie es gemeint war. Damit ist die Sache aus der Welt.“

Nagelsmann will sich trotz der medialen Aufregung treu bleiben. „Es waren offene und ehrliche Antworten. Diese Art will ich beibehalten. Alle, die mir jetzt eine Initiativ-Bewerbung unterstellen, sind die gleichen, die immer bemängeln, dass es nur noch Floskeln im Fußball gibt. Also nochmal: Es war keine Bewerbung.“

Ancelotti entspannt

Nach dem 3:0-Sieg gegen den RSC Anderlecht hat sich der Italiener bereits entspannt gezeigt. Es sei „total normal, wenn ein junger und guter Coach wie Julian davon träumt, einen Topklub zu trainieren. Er ist Deutscher. Da ist das ganz normal“, sagt Ancelotti und fügt hinzu „Vergangenes Jahr habe ich ihm bereits gesagt, dass ich ihm für die Zukunft das Beste wünsche und er einen großen Verein trainieren wird.“

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 nwo

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