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Feiern nach Aufforderung: Hoffenheim-Fans kritisieren TSG-Profis – „Armutszeugnis“

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Von: Marco Büsselmann

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Einige Fans der TSG Hoffenheim haben ihre Mannschaft kritisiert.
Einige Fans der TSG Hoffenheim haben ihre Mannschaft kritisiert (Archivfoto). © Uwe Anspach/dpa

Einige Profis der TSG Hoffenheim haben erst auf Bitten des Stadionsprechers den Heimsieg gegen Hertha BSC mit den Fans gefeiert. Dies hat für Kritik im Netz gesorgt:

Es ist eine völlig selbstverständliche Geste im Fußball: Nach einem Sieg feiert die jeweilige Mannschaft den Erfolg mit den eigenen Fans. Bei den Spielern der TSG Hoffenheim scheint diese Tradition jedoch wohl nicht allzu selbstverständlich zu sein. Anstatt den 2:0-Heimsieg gegen Hertha BSC am vergangenen Freitag vor der Südkurve zu zelebrieren, haben sich einige Profis unmittelbar nach Abpfiff in die Kabine verabschiedet.

Feiern mit Verspätung: Hoffenheim-Fans kritisieren TSG-Profis – „Ein Armutszeugnis“

Erst auf Bitten von Stadionsprecher Mike Diehl haben die Spieler den Weg aus den Katakomben in Richtung des Rasens auf sich genommen und sich schließlich Hand in Hand vor der Fankurve versammelt. Dies hat bei einigen Anhängern für Kritik in den Sozialen Medien gesorgt. „Ist es echt zu viel verlangt als Mannschaft nach dem Spiel zum S-Block zu kommen? Aber dann über die fehlende Unterstützung meckern“, schreibt beispielsweise eine Userin auf Facebook.

Leere Ränge: Die TSG Hoffenheim hat derzeit ein Zuschauer-Problem.
Leere Ränge: Die TSG Hoffenheim hat derzeit ein Zuschauer-Problem. © Uwe Anspach/dpa

Ein anderer beschwert sich via Instagram: „Sagt mal ist euch der Sieg zu Kopf gestiegen? Ihr haltet es scheinbar nicht mal für nötig nach dem Spiel als Mannschaft vor den S Block zu kommen😡. Ist doch echt ein Armutszeugnis, dass der Stadionsprecher euch mehrmals aus der Kabine rausrufen musste.

TSG Hoffenheim: Fans kritisieren Profis nach Heimsieg gegen Hertha BSC

Hierbei sei erwähnt, dass gerade einmal rund 8.000 Zuschauer bei der Partie gegen Hertha live im Stadion gewesen sind. Das Pokalspiel zwei Tage zuvor gegen Kiel (5:1) wollten gar nur 5.000 Fans sehen. Klar ist: Ein intaktes Verhältnis zwischen Anhängern und Profis sollte der erste Schritt sein, um Hoffenheims aktuelles Zuschauer-Problem zu lösen. (mab)

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