Derby am Samstag

Rosen über Freiburg: „Aggressivität im Grenzbereich“

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Alexander Rosen ist Direktor Profifußball bei der TSG.

Zuzenhausen – Die TSG Hoffenheim will am Samstag den nächsten Schritt machen. In der Wirsol Rhein-Neckar-Arena geht es im badischen Derby gegen den SC Freiburg.

Nach einer Saison Pause steigt mal wieder das badische Derby zwischen der TSG Hoffenheim und dem SC Freiburg, der den direkten Wiederaufstieg geschafft hat.

Die Frage, ob es sich bei diesem Duell um ein Derby handelt, stellt sich für TSG-Manager Alexander Rosen nicht: „Für mich ist das alleine schon aufgrund der Landeszugehörigkeit ein Derby: Nordbaden gegen Südbaden.

„Freiburg war schon immer eine Mannschaft, die auf dem Platz gute spielerische Lösungen gefunden hat und in dieser Saison zudem eine Aggressivität an den Tag legt, die sich teilweise im Grenzbereich bewegt. Was von der Emotionalität des Trainers an der Seitenlinie gepuscht wird“, betont der Direktor Profifußball.

TSG-Coach Julian Nagelsmann sagt zu dieser Thematik: „Man muss darauf vorbereitet sein. Der Trainer von Freiburg ist sehr emotional, aber es geht nicht um das Duell Streich gegen Nagelsmann, darauf lasse ich mich nicht ein.“

Kein wegweisendes Spiel

Der 29-Jährige erwartet gegen die Breisgauer eine schwierige Partie: „Freiburg hat eine giftige Mannschaft, die mit vielen Emotionen spielt. Sie haben ein junges und williges Team mit guten Einzelspielern. Das macht sie gefährlich. Da müssen wir vorbereitet sein.“

Vor der Länderspielpause sind die Hoffenheimer so richtig gut drauf gewesen. Durch die Siege gegen Schalke und Ingolstadt ist die noch ungeschlagene TSG auf den siebten Platz vorgerückt. Ist die Partie gegen Freiburg deshalb ein besonders wegweisendes Spiel? Nagelsmann verneint: „Ich glaube es ist kein wegweisendes Spiel. Es hat die gleiche Bedeutung wie jedes andere Bundesliga-Spiel auch. Wenn man eine Serie ausbauen kann, ist das aber natürlich ein Anreiz.

Personell sieht die Situation insgesamt positiv aus. Von den Nationalspielern wird wohl lediglich Eduardo Vargas fraglich sein. Der Chilene wird erst am Donnerstagabend aus Südamerika zurückkehren.

Für die Partie in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena sind aktuell rund 28.000 Tickets verkauft. Anpfiff ist am Samstag, 15. Oktober, um 15:30 Uhr.

nwo

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