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TSG plötzlich auf Platz 3: Ist Hoffenheim schon reif für die Champions League?

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Von: Marco Büsselmann

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Die TSG Hoffenheim ist die Mannschaft der Stunde in der Bundesliga.
Die TSG Hoffenheim ist die Mannschaft der Stunde in der Bundesliga. © Uwe Anspach/dpa

Die TSG Hoffenheim darf sich derzeit berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme an der Champions League machen. Was das Team von Trainer Sebastian Hoeneß so stark macht:

Die TSG Hoffenheim ist zweifelsohne die Mannschaft der Stunde in der Bundesliga. Fast schon klammheimlich sind die Kraichgauer durch 17 Punkte aus den vergangenen sieben Spielen auf Tabellenplatz drei geklettert. Gut zweieinhalb Jahre nach dem Abgang von Erfolgscoach Julian Nagelsmann dürfen sich die TSG-Fans wieder Hoffnungen auf eine Champions-League-Teilnahme machen.

TSG plötzlich auf Platz 3: Ist Hoffenheim schon reif für die Champions League?

Und das zurecht! Die Hoffenheimer sind unberechenbar wie nie zuvor. 16 verschiedene Torschützen in dieser Saison belegen die offensive Ausgeglichenheit. Mit 38 Treffern aus 18 Spielen stellen die Kraichgauer zudem den viertbesten Angriff der Liga. Einen großen Anteil am aktuellen Aufschwung hat auch Trainer Sebastian Hoeneß, dessen Spielstil nach seiner schwierigen Debüt-Saison mit vielen Corona-Ausfällen und Verletzen nun deutlich erkennbar ist.

Ein Garant für den aktuellen Erfolg: Trainer Sebastian Hoeneß.
Hat großen Anteil am aktuellen Erfolgslauf: Trainer Sebastian Hoeneß. © Uwe Anspach/dpa

Trotz des aktuellen Laufs gibt sich der 38-Jährige gewohnt bescheiden: „Es ist immer noch nur ein Moment. Aber natürlich ist es ein Stück weit eine Bestätigung für einen guten Weg, den wir eingeschlagen haben. Trotzdem können wir uns nix dafür kaufen“, sagt Hoeneß nach dem 3:1-Heimsieg gegen Augsburg. Dennoch: Bestätigt seine Mannschaft auch in den folgenden 16 Partien ihre Leistung, ist der von Mäzen Dietmar Hopp öffentlich ausgerufene Platz im internationalen Geschäft mehr als wahrscheinlich.

TSG Hoffenheim darf von der Champions League träumen

Ob es letztendlich für die Champions League reicht, wird neben der Formkurve vor allem von den Begegnungen gegen die Top-Klubs der Liga abhängen. Linksverteidiger David Raum hat beim Torjubel gegen Augsburg sein neues Tattoo präsentiert, oberhalb der Brust hat sich der 23-Jährige die Worte „Living the Dream“ eingraviert. Ein Spruch, der auch zu seinem Klub passt - schließlich darf in Hoffenheim derzeit von der Königsklasse geträumt werden. (mab)

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