In der Rhein-Neckar-Arena

TSG bittet „Alte Dame“ zum Spitzenspiel

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Die TSG Hoffenheim will auch am Samstag wieder jubeln.

Zuzenhausen – Geht der Höhenflug der TSG 1899 Hoffenheim weiter? Am Sonntag erwartet die Nagelsmann-Elf mit dem Tabellendritten Hertha BSC ein echter Härtetest.

Die TSG Hoffenheim hat das bittere Pokal-Aus gegen den 1. FC Köln gut verkraftet. 

„Wir haben die Pokal-Niederlage abgehakt“, macht TSG-Coach Julian Nagelsmann am Freitag deutlich: „Wir sind fit, obwohl viele Spieler 120 Minuten aus Köln in den Beinen haben. Aber ich denke, die Verlängerung im Pokalspiel hat schon gezeigt, dass wir körperlich gut drauf sind.“ 

Trotz der Niederlage hat der Fußball-Lehrer in Köln viel Positives gesehen: „Die ersten 20 Minuten in Köln waren die bisher besten dieser Saison. Da sind wir den Dingen, die ich mir vorstelle, schon sehr nahe gekommen.“

Fotos: TSG scheitert an Köln

Blickt man auf die Tabelle, so steigt in Sinsheim ein echtes Spitzenspiel. Schließlich gastiert der Tabellendritte Hertha BSC bei den viertplatzierten und noch immer ungeschlagenen Hoffenheimern. Bester Torschütze der Dardai-Elf ist ausgerechnet Vedad Ibisevic, der von 2007 bis 2012 im Kraichgau gespielt hat.

„Wenn man sich die aktuelle Tabelle und die Ergebnisse der vergangenen Wochen anschaut, dann sind wir ein Spitzenteam. Aber auf lange Sicht gehört mehr dazu, ein Spitzenteam zu sein. Man muss Leistungen auf Dauer - über Monate und Jahre - bestätigen“, betont Nagelsmann, der abgesehen von den Langzeitverletzten Mark Uth und Pirmin Schwegler auf alle Spieler zurückgreifen kann..

Auf die Frage eines Schülerreporters, ob die TSG sogar Meister werden kann, lächelt der 29-Jährige: „Rein theoretisch ja. Das wird aber schwer!“ Anstoß in der WIRSOL Rhein-Neckar-Arena ist am Sonntag, 30. Oktober, um 15:30 Uhr.

>>> Hoffe mit Rekord-Bilanz

nwo

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