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TSG Hoffenheim: Manager Rosen reagiert auf Trainer-Kritik – und macht klare Ansage

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Von: Nils Wollenschläger

Alexander Rosen stärkt Sebastian Hoeneß den Rücken.

Alexander Rosen stärkt Sebastian Hoeneß den Rücken. © Uwe Anspach/dpa

Hoffenheim - Die TSG Hoffenheim schafft nach einer durchwachsenen Saison Klarheit auf der Trainerposition. Manager Alexander Rosen bezieht Stellung:

Hinter der TSG Hoffenheim liegt eine Saison, die bisher von vielen Schwankungen und Rückschlägen geprägt ist. Auch aufgrund zahlreicher Corona-Fälle und Verletzungen hat es personell immer wieder große Probleme gegeben. Unter dem neuen Trainer Sebastian Hoeneß finden sich die Kraichgauer in der unteren Tabellenhälfte wieder. Trotz der insgesamt enttäuschenden Saison setzt die TSG Hoffenheim auch in der kommenden Saison auf Hoeneß, der ohnehin noch einen Vertrag bis 2023 hat.

TSG Hoffenheim setzt auch weiterhin auf Trainer Sebastian Hoeneß

Das hat nun Alexander Rosen, Direktor Profifußball der TSG, klargestellt. „Die Ausrichtung, mit welchem Trainer wir in die neue Saison gehen, ist völlig klar und in der Clubführung einstimmig entschieden: mit Sebastian Hoeneß“, sagt Rosen der Rhein-Neckar-Zeitung am Donnerstag. „Er ist durch die vielen Krisen, die es zu managen galt, stabil durchgegangen, kommuniziert super mit den Jungs, hat eine Idee, die man gerade zuletzt gegen Gladbach und Freiburg gesehen hat.

Sebastian Hoeneß bleibt Trainer der TSG Hoffenheim.

Sebastian Hoeneß bleibt Trainer der TSG Hoffenheim. © Uwe Anspach

In den sozialen Netzwerken haben viele Hoffenheim-Fans während der Saison immer wieder Kritik an Sebastian Hoeneß geäußert. Laut Rosen repräsentiert dies „nicht unsere Kurve, die immer treu ist und die wir nun leider schon viel zu lange nicht gesehen haben. Es repräsentiert aber auch nicht den Rest unserer Anhängerschaft.“

TSG Hoffenheim: Alexander Rosen spricht über Kaderplanung

Der Kader soll im Sommer wohl verkleinert werden - wie Alexander Rosen mit Blick auf die Transferplanung der TSG Hoffenheim bestätigt: „Ansonsten werden wir eher versuchen, für die kommende Saison ohne internationale Spiele den Kader erst einmal geschickt zu verschlanken.“

Es ist nicht ausgeschlossen, dass die beiden Leistungsträger Andrej Kramaric und Florian Grillitsch bei guten Angeboten wechseln. „Da muss man mal sehen, ob es ein konkretes, lukratives Angebot gibt, über das man nachdenken müsste. Aktuell ist das nicht der Fall“, so Rosen. (nwo/dpa)

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