Nationalmannschaft

TSG-Profi Kerem Demirbay enttäuscht über Nichtnominierung für DFB-Elf

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TSG 1899 Hoffenheim-Profi Kerem Demirbay ist enttäuscht über die Nicht-Nominierung zur Nationalmannschaft. (Archivfoto)

Zuzenhausen - Nach einer Verletzung zum Saisonstart kommt Kerem Demirbay immer besser in Fahrt. Umso schwerer wiegt die Enttäuschung über die ausbleibende Nominierung für die Nationalmannschaft. 

Nach dem unnötigen 1:1-Remis beim VfB Stuttgart hat Kerem Demirbay nicht nur mit dem Ergebnis zu hadern. Denn normalerweise tut die Länderspielpause gut, um den Kopf ein wenig frei zu bekommen und sich auszuruhen. Nicht so für den zweimaligen Nationalspieler.

Kerem Demirbay enttäuscht über Nicht-Nominierung zur Nationalelf

Zwar freut sich Demirbay über einige freie Tage, aber die Nichtnominierung zur Nationalmannschaft hat den Mittelfeldspieler anscheinend hart getroffen. „Ich bin traurig, dass ich nicht dabei bin. Es hätte gut getan, mal wieder ein anderes Umfeld zu erleben und auf andere Gedanken zu kommen“, wird Demirbay im „Kicker“ zitiert. 

Zwei Nationalmannschafts-Einsätze stehen für den gebürtigen Hertener zu Buche. Beim Confed-Cup 2017 hat der 25-Jährige sein Debüt gegen Dänemark gefeiert. Beim 3:1-Sieg gegen Kamerun hat der Mittelfeldspieler sogar seinen ersten Treffer im DFB-Dress erzielt. 

Demirbays Ziel mit der TSG Hoffenheim: ein europäischer Wettbewerb 

Derzeit belegen die Kraichgauer Rang neun in der Bundesliga und haben vier Punkte Rückstand auf die internationalen Plätze. Neben persönlichen Zielen möchte der Confed-Cup-Sieger in der kommenden Saison wieder auf europäischer Bühne glänzen. 

Ich muss mehr Scorerpunkte sammeln. Instinktiv den tödlichen Pass spielen. Tore machen. Situationen erzwingen. Es dem Gegner 90 Minuten so eklig wie möglich machen und ich muss gesund bleiben“, sagt Demirbay und fügt anschließend hinzu: „Es ist noch möglich international zu spielen. Wir haben in der letzten Saison im letzten Spiel gegen Dortmund noch die Champions League erreicht. Deshalb: Möglich ist es noch, schwierig wird es definitiv. Aber möglich ist es.

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oal

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