Peter Görlich

Wie risikofreudig ist die TSG Hoffenheim? Geschäftsführer erklärt Transferstrategie

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Die TSG Hoffenheim wird in der kommenden Saison nicht im internationalen Wettbewerb vertreten sein.

Viel Geld einnehmen, wenig in Neuzugänge investieren? In einem Interview spricht Hoffenheim-Geschäftsführer Peter Görlich über die Transferstrategie der TSG:

Die TSG Hoffenheim will die Einnahmen aus den Millionen-Transfers von Nationalspieler Nico Schulz und Confed-Cup-Sieger Kerem Demirbay nicht unmittelbar wieder ausgeben. 

Das Geld, das wir einnehmen, werden wir nie im gleichen Maß wieder investieren, sondern müssen da einen intelligenteren Weg gehen, einen mit mehr Fantasie“, sagte Geschäftsführer Peter Görlich dem Klub-Magazin ‚Spielfeld‘: „Der ist natürlich auch etwas risikobehafteter.“ 

TSG Hoffenheim setzt auf „internen Transfermarkt“

Görlich baut „auf den internen Transfermarkt, also auch auf die Spieler, die wir selbst in der Akademie entwickeln. Wir verpflichten Potenzialspieler, die bei uns den nächsten Schritt machen sollen und so ihren Marktwert signifikant steigern.“ Zwar können Ablösesummen in Einzelfällen auch mal höher ausfallen, insgesamt werde es für Hoffenheim aber „immer ein vernünftiges Limit“ geben. Zuletzt hat Sportchef Alexander Rosen einen neuen Rekord-Einkauf nicht ausgeschlossen.

Durch die Verkäufe von Schulz (27 Millionen Euro Ablöse) an Borussia Dortmund und Demirbay (28 Millionen Euro) an Bayer Leverkusen hat Hoffenheim bereits zu Beginn des Transfersommers viel Geld eingenommen. 

Demgegenüber stehen bislang die Verpflichtungen von Sargis Adamyan vom Zweitligisten Jahn Regensburg (ca. 1,5 Millionen), Konstantinos Stafylidis vom Liga-Konkurrenten FC Augsburg (ablösefrei) und Ihlas Bebou von Absteiger Hannover 96. Alle Transfer-Gerüchte zur TSG gibt es HIER!

nwo/SID

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