TSG-Manager

„Wir gehen nicht All-In“: Rosen spricht über anstehende Transferperiode

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Alexander Rosen (li.) ist seit fünf Jahren Direktor Profifußball bei der TSG Hoffenheim. 

Zuzenhausen – Wieder einmal muss die TSG Hoffenheim nach der Saison wichtige Leistungsträger ersetzen. Wie Sportdirektor Alexander Rosen diese Aufgabe angeht.

Alexander Rosen (39) ist inzwischen seit fünf Jahren als Direktor Profifußball für die TSG 1899 Hoffenheim tätig und gilt als stiller Architekt hinter den Erfolgen in den letzten beiden Jahren. „Wir bauen auf nachhaltiges Wachstum und gehen nicht All-In“, macht Rosen im Vereinsmagazin „Spielfeld“ seine Philosophie deutlich. 

„Die TSG hat den Ruf, Talente zu finden, zu entwickeln und hin und wieder für entsprechende Transferentschädigungen weiterzugeben. Aktuell kommen zwei weitere positive Faktoren dazu: Ein außergewöhnlicher Trainer mit seinem Team und diese zwei erfolgreichen Jahre, an denen die Spieler erkennen, dass sie auch bei uns international spielen können. Mit unserer Mannschaft, mit der Struktur hier ist es möglich, das auch in dieser Saison zu schaffen“, so Rosen.

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Dank Erfolgscoach Julian Nagelsmann ergeben sich für die Kraichgauer neue Möglichkeiten, die die TSG in der ‚Nahrungskette‘ nach oben klettern lässt: „Das Fußball-Business bzw. das Transfergeschäft ist ja wie eine Nahrungskette. Auch da sind wir in den vergangenen zwei Jahren wieder ein bisschen weiter nach oben geklettert. Es gibt nicht mehr so viele Klubs, an die wir Spieler abgeben müssen, und wir können jetzt auch öfter lukrative Angebote ablehnen ohne dabei die finanziellen Zielvorgaben zu gefährden.

Wer ersetzt Uth und Gnabry?

Ähnlich wie im Vorjahr, als Sebastian Rudy und Niklas Süle den Verein verlassen haben, müssen die Hoffenheimer zwei wichtige Leistungsträger ersetzen. Mark Uth wechselt ablösefrei zum FC Schalke 04 und Serge Gnabry wird nach dem Ablauf seiner Leihe zum FC Bayern München zurückkehren. „Ich sehe uns gut aufgestellt. Wir haben Optionen. Aktuell ist einiges in der Pipeline, viele Ideen sind in der Vorbereitung“, so Rosen. Zum Kandidatenkreis sollen Leonardo Bittencourt (1. FC Köln) und Alfred Finnbogason (FC Augsburg) zählen.

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nwo

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