1:1

TSG trotzt Borussia Dortmund Remis ab

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In einer intensiven Partie sichert sich die TSG einen Punkt gegen Borussia Dortmund.

Sinsheim – Nach den schwachen Vorstellungen zuletzt zeigt die TSG Hoffenheim gegen Borussia Dortmund ihre bislang beste Saisonleistung. Für den ersten Sieg reicht es dennoch nicht.

Wer hätte das gedacht? Die TSG Hoffenheim fügt Borussia Dortmund den ersten Punktverlust zu und überzeugt gegen den bisherigen Tabellenführung mit einer starken Leistung.

Volland vergibt, Rudy trifft

Bei den Hoffenheimern gibt es zwei Veränderung im Vergleich zur schwachen Vorstellung in Mainz. So beginnt Jeremy Toljan für Jin-Su Kim und Ermin Bicakcic für den zuletzt schwachen Neuzugang Fabian Schär. 

TSG trotzt Borussia Dortmund Remis ab

Die Anfangsphase in der WIRSOL Rhein-Neckar Arena gestaltet sich relativ ausgeglichen mit leichten Vorteilen für den BVB. 

Mit zunehmender Spieldauer übernehmen die Dortmunder dann aber mehr und mehr die Kontrolle über die Partie. Den Borussen fehlt allerdings die nötige Durchschlagskraft vor dem TSG-Tor.

Kevin Volland hat dann in der 36. Minute die große Chance auf die Führung. Nach einer Kombination mit dem auffälligen Neuzugang Eduardo Vargas sieht der Nationalspieler aber nicht den freistehenden Sebastian Rudy und verpasst das Führungstor. 

Nach einem blitzschnellen Konter gehen die Kraichgauer dann aber nur wenige Minuten später in Führung. Sebastian Rudy schießt den Ball platziert zum 1:0 ins Tor.

Gisdol muss auf die Tribüne

Auch nach dem Seitenwechsel agieren die Hoffenheimer mit hohem Engagement. Eduardo Vargas trifft in der 50. Minuten nach einem schönen Schlenzer nur den Pfosten.

Markus Gisdol muss auf die Tribüne.

Die Partie wird nun immer intensiver und auch neben dem Platz kochen die Emotionen hoch. So muss TSG-Trainer Markus Gisdol nach einer heftigen Beschwerde beim Linienrichter auf die Tribüne.

In der Sturm- und Drangphase der TSG schlägt dann aber der BVB eiskalt zu. Nach Vorlage von Gonzalo Castro steht Pierre-Emerick Aubameyang (55.) goldrichtig und macht den 1:1-Ausgleich.

Nach dem Treffer verläuft das Spiel ähnlich wie in der ersten halben Stunde. Das Team von Thomas Tuchel erhöht den Druck, kann sich aber kaum zwingende Torchancen herausspielen.

Am Ende rettet die Gisdol-Elf, bei der Niklas Süle immer wieder der Fels in der Brandung ist, das 1:1 über die Zeit. Dennoch rutscht 1899 auf den 17. Tabellenplatz ab.

Gisdol in Rage

TSG-Manager Alexander Rosen:

„Es ist schade, dass man den Schiedsrichter nicht auswechseln kann - das war einfach eine Katastrophe! Sein Auftreten war eine glatte 6! Den Punkt nehmen wir heute gerne mit. Das Ergebnis ist ein kleiner Schritt nach vorne.“

TSG-Mittelfeldspieler Sebastian Rudy:

„Das war heute sehr ärgerlich, da wäre mehr drin gewesen. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt.“

TSG-Coach Markus Gisdol:

„Wir sind heute auf einen Gegner getroffen, der viel Selbstvertrauen hat. Anfang der zweiten Hälfte haben wir unsere beste Saisonleistung gezeigt. Der Punkt tut uns gut und gibt uns Auftrieb.“

Gisdol zu seiner Verbannung auf die Tribüne: „Es kann nicht sein, dass ein Pep Guardiola pro Spiel zehn Mal den Schiedsrichter tätschelt und umarmt und ich muss nach einer kurzen Berührung auf die Tribüne! Da wird mit zweierlei Maß gemessen. Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen.

nwo

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