HSV chancenlos

3:0! TSG feiert souveränen Heimsieg

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Tobias Strobl (r.) im Zweikampf mit Ivica Olic
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Schiri Günter Perl (l.) zeigt nach dem Foul von Drobny (r.) an Schipplock auf den Punkt
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Wütende Proteste bei den Hamburgern.
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Eugen Polanski verwandelt den fälligen Strafstoß zum 1:0.
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Eugen Polanski (r.) bejubelt die 1:0-Führung.
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HSV-Trainer Zinnbauer dirigiert sein Team von der Seitenlinie aus.
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Ermin Bicakcic gibt die Richtung vor.
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Rene Adler feiert nach dem Platzverweis von Jaroslav Drobny sein Comeback im HSV-Tor.

Sinsheim - In der ausverkauften WIRSOL Rhein-Neckar Arena dominiert die TSG Hoffenheim den Hamburger SV über weite Strecken und gewinnt ungefährdet mit 3:0. 1899 feiert den dritten Heimsieg in Folge.

„Volle Konzentration“ hat TSG-Trainer Markus Gisdol vor der Partie gegen den Hamburger SV gefordert. Und sein Team hat nach der 1:3-Niederlage auf Schalke die gewünschte Reaktion gezeigt.

Von Anfang an übernimmt die TSG, bei der es mit Sven Schipplock und Sebastian Rudy zwei Veränderungen gegenüber der Vorwoche gibt, gegen bieder aufspielende Gäste aus Hamburg die Kontrolle über die Partie ohne sich dabei jedoch echte Torchancen zu erspielen. 

Berechtigter Elfmeter bringt Hoffe in Führung

Das ändert sich nach 20 Minuten, als Tobias Strobl einen langen Pass auf Sven Schipplock spielt und dieser von HSV-Keeper Jaroslav Drobny gefällt wird. 

Schiedsrichter Günter Perl hat keine andere Wahl, zeigt auf den Elfmeterpunkt und schickt Drobny mit Rot vom Platz. HSV-Coach Joe Zinnbauer muss gezwungenermaßen reagieren und bringt für Mittelfeldakteur Mohamend Gouaida den ehemalige DFB-Keeper Rene Adler. Den fälligen Strafstoß verwandelt Eugen Polanski zur 1:0-Führung für die TSG Hoffenheim.

In den folgenden Minuten spielt der HSV zwar etwas offensiver, strahlt aber letztlich keinerlei Gefahr vor dem Tor der Hoffenheimer aus. Kurz vor der Pause vergibt Robert Firmino nach einer tollen Kombination die große Chance auf 2:0 zu erhöhen. Der glücklos agierende Brasilianer scheitert an Rene Adler.

Dominant, aber kein Ertrag

In der zweiten Halbzeit bietet sich zunächst ein ähnliches Bild. 1899 kontrolliert das Spiel, kann aber beispielsweise die zahlreichen Ecken nicht in Tore ummünzen.

Nach einer Stunde bewahrt TSG-Keeper Oliver Baumann die Gastgeber nach einem gefährlichen Kopfball von HSV-Verteidiger Cleber sogar vor einem Gegentreffer.

Es bleibt eine zerfahrene Partie. Die Kraichgauer versuchen immer wieder schnelle Konter zu zünden, jedoch werden diese von den Norddeutschen stets im Keim erstickt. 

Powerplay in der Schlussphase

In der 81. Minute kann schließlich Eugen Polanski nach einer Vorlage von Pirmin Schwegler Rene Adler mit einem schönen Linksschuss erneut bezwingen und erhöht auf 2:0 für die TSG.

In der Folge ergibt sich der HSV förmlich und die Hoffenheimer können durch einen Treffer von Sebastian Rudy (87.) für den 3:0-Endstand sorgen.

Europa League bleibt in Reichweite

Nach dem verdienten Heimsieg gegen den Hamburger SV und der zeitgleichen 0:2-Heimniederlage des FC Augsburg gegen Mainz 05 rangiert die Gisdol-Elf zwar weiterhin auf dem siebten Platz, hat nun allerdings nur noch zwei Punkte Rückstand auf Platz sechs, der zur Europa League berechtigt.

nwo

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