Nach China-Abschied

Sandro Wagner beendet Karriere - das will der Kult-Stürmer jetzt machen

Hoffenheim – Sandro Wagner beendet seine Karriere. Der ehemalige Hoffenheim-Stürmer wird dem Fußball aber auch in Zukunft treu bleiben - in neuer Funktion:

  • Sandro Wagner beendet Karriere als Fußballer.
  • Sandro Wagner will künftig als Trainer arbeiten.
  • Ex-Klub TSG Hoffenheim verabschiedet Sandro Wagner via Social Media.

Update vom 3. August: Was gemunkelt worden ist, ist nun offiziell: Sandro Wagner wird seine aktive Fußball-Karriere mit sofortiger Wirkung beenden. Der Kult-Stürmer ist nach André Schürrle und Benedikt Höwedes der dritte ehemalige Nationalspieler innerhalb kürzester Zeit, der seine Karriere nicht mehrt fortführt.

NameSandro Wagner
Geboren29. November 1987 (Alter 32 Jahre)
GeburtsortMünchen
PositionStürmer

Sandro Wagner: Karriereende - jetzt will er Trainer werden

Ich bin unglaublich dankbar, dass mir der Fußball ein wunderbares Leben ermöglicht hat. Ich habe all meine Ziele und Träume verwirklichen können“, sagt der 32-jährige Wagner der Bild-Zeitung und versicherte: „Ich habe die lange Reise sehr genossen.“ Der ehemalige Bayern- und Hoffenheim-Profi will künftig als Trainer arbeiten.

Im September starte ich meine Trainer-Ausbildung in einem DFB-Sonderkurs. Mein Plan ist es, im kommenden Sommer in den Trainer-Bereich einzusteigen“, kündigt er an. „Ich mache nun ein Jahr Pause und genieße die Zeit mit meiner Familie, der ich am meisten danken möchte“, sagte der gebürtige Münchner. Auch sein Ex-Klub TSG Hoffenheim hat Wagner über Social Media verabschiedet.

Lieber Sandro, für uns warst Du Deutschlands bester Stürmer. Wir wünschen Dir und Deiner Familie alles Gute für die Zeit nach der Karriere. Du hast es Dir verdient", schreibt der Bundesligist.

Sandro Wagner beendet Karriere nach China-Abenteuer

Erstmeldung vom 28. Juli: Sandro Wagner könnte sich zu einer der spannenden Personalie auf dem diesjährigen Transfermarkt entwickeln. Der Ex-Nationalspieler hat seinen Vertrag beim chinesischen Klub Tianjin Teda aufgelöst. Der Hauptgrund für seinen Abschied aus China ist die Corona-Pandemie. „Ich habe daheim eine Familie mit mittlerweile vier Kindern. Unter den aktuellen Umständen habe ich Angst, nach China zu reisen und sie hier allein zu lassen“, sagt Wagner gegenüber der Bild-Zeitung.

Sandro Wagner: Transfer in die Bundesliga?

Klar, dass Wagner nun auch bei einigen Bundesliga-Klubs gehandelt wird. Der inzwischen 32-Jährige hat vor seinem Wechsel nach China unter anderem für den FC Bayern München, die TSG Hoffenheim und Darmstadt 98 gespielt. Könnte gar eine Rückkehr zur TSG ein Thema werden? Wohl eher nicht. Die Kraichgauer, die mit Sebastian Hoeneß einen neuen Trainer haben, sind im Sturm unter anderem mit dem Duo Munas Dabbur und Andrej Kramaric gut aufgestellt.

Als Backup wäre Wagner sicherlich eine Option, doch mit Blick auf die Altersstruktur im Kader erscheint ein Transfer als eher unwahrscheinlich. In 50 Pflichtspielen hat Sandro Wagner für Hoffenheim 18 Tore erzielt und acht weitere Treffer vorbereitet. Nach eineinhalb Jahren hat er die TSG im Januar 2018 verlassen, um beim FC Bayern München anzuheuern. Ein Jahr später folgt der Wechsel nach China.

Sandro Wagner: Karriereende ein Thema

Ob der ehemalige Nationalspieler seine Karriere überhaupt fortsetzt, ist noch nicht sicher. Wagner liebäugelt damit, eine Trainer-Laufbahn einzuschlagen. Womöglich führt ihn dieses Vorhaben gar zum FC Bayern zurück, wo er als Jugendtrainer fungieren könnte.

Sandro Wagner kann nach seinem China-Abschied ablösefrei wechseln.

Sollte Wagner sich doch noch einmal als Spieler beweisen wollen, wird wohl auch die Nähe zu seiner Heimat München eine Rolle spielen. Der Ex-Hoffenheimer hat immer wieder erklärt, wie wichtig ihm seine Familie ist. Fakt ist: Sollte ein Verein Interesse an Wagner haben, müsste dieser keine Ablösesumme bezahlen. (nwo)

Rubriklistenbild: © Sven Hoppe/dpa

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