Turbulente Tage beim 1. FC Köln

Nach Niederlage gegen Hoffenheim: Köln trennt sich von Trainer Beierlorzer

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Achim Beierlorzer muss den 1. FC Köln verlassen.

Köln – Nach der Last-Minute-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim zieht der 1. FC Köln die Reißleine und trennt sich von Trainer Achim Beierlorzer:

  • 1. FC Köln unterliegt Hoffenheim am Freitag mit 1:2 (1:0).
  • Trainer Achim Beierlorzer muss gehen.
  • Das hat der 1. FC Köln am Samstag bestätigt.

Update vom 9. November: Der 1. FC Köln hat sich nach dem 1:2 gegen die TSG Hoffenheim von seinem Trainer Achim Beierlorzer getrennt. Das gibt der Aufsteiger am Samstag offiziell bekannt.

Nach der Partie hat es unschöne Vorfälle gegeben. Auf einem Parkplatz sind mehrere Hoffenheim-Fans attackiert worden. Kölns Stadionsprecher vergreift sich bei der bitteren Niederlage im Ton.

1. FC Köln: Achim Beierlorzer vor dem Aus

Update vom 5. November - 12:55 Uhr: Und schon gibt es die Bestätigung von Vereinsseite! Achim Beierlorzer bleibt Trainer des 1. FC Köln und wird somit das Team auch am Freitag gegen die TSG Hoffenheim betreuen. 

Geschäftsführung und Sportkompetenzteam sind davon überzeugt, dass die Mannschaft und das aktuelle Trainerteam gegen Hoffenheim gemeinsam am Freitag die Wende schaffen können. Dabei unterstützen wir sie. Dass es im Fußball am Ende auf Ergebnisse ankommt, ist dennoch jedem klar“, teilt der 1. FC Köln am Dienstag mit.

1. FC Köln: Achim Beierlorzer bleibt gegen Hoffenheim FC-Trainer

Der in der Kritik stehende Achim Beierlorzer bleibt nach einem Medienbericht zumindest vorerst Trainer des 1. FC Köln und wird am Freitag (8. November/20:30 Uhr, live auf DAZN und im HEIDELBERG24-Ticker) im Spiel gegen die TSG Hoffenheim eine weitere Bewährungschance erhalten. Dies ist nach Informationen von ‚Radio Köln‘ das Ergebnis stundenlanger Beratungen der Vereinsgremien. Der Verein hat sich bisher nicht dazu geäußert. 

1. FC Köln: Trainer Beierlorzer in der Kritik

Nach Informationen des ‚Express‘ war im Gemeinsamen Ausschuss, der laut Satzung über Trainer-Entlassungen entscheidet, zwar eine Mehrheit für die Trennung von Beierlorzer. Sportchef Armin Veh, der vergangene Woche seinen Abschied zum Saisonende angekündigt hat, soll sich aber mit dem Wunsch nach einer weiteren Chance für Beierlorzer durchgesetzt haben.

1. FC Köln: Schwacher Saisonstart

Der 51 Jahre alte Trainer ist im Sommer vom Zweitligisten Jahn Regensburg nach Köln gekommen. Nach zehn Spielen belegt der Aufsteiger mit sieben Punkten den vorletzten Platz und ist zudem im DFB-Pokal beim Viertligisten 1. FC Saarbrücken (2:3) ausgeschieden.

Ein ehemaliger Hoffenheimer hat indes einen neuen Job. Hansi Flick, der bisher Co-Trainer des Rekordmeisters gewesen ist, ist nach der Trennung von Niko Kovac Interimstrainer des FC Bayern. Auch von Ex-Hoffenheim-Spieler Boris Vukcevic gibt es Neuigkeiten

Inzwischen ist auch das DFB-Pokal-Spiel der TSG Hoffenheim gegen den FC Bayern terminiert worden. Die ARD wird die Partie live im Free-TV übertragen.

dpa/nwo

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