Kaderplanung

7 Hoffenheim-Rückkehrer! Wie plant Schreuder mit Grifo, Zuber und Co.?

+
Vincenzo Grifo kehrt zur TSG Hoffenheim zurück.

Die TSG Hoffenheim hat in der vergangenen Saison zahlreiche Spieler verliehen. Wie mit Steven Zuber, Vincenzo Grifo und Co. nun geplant wird, ist noch unklar. Eine Übersicht:

Nach dem Abschied von Julian Nagelsmann beginnt bei der TSG Hofffenheim eine neue Ära. Der frühere Assistent Alfred Schreuder, der zuletzt für Ajax Amsterdam als Co-Trainer gearbeitet hat, wird Cheftrainer der TSG und wird auch neue Spielideen etablieren wollen. In Sachen Neuzugängen verläuft die bisherige Transferperiode relativ unspektakulär. Sargis AdamyanPhilipp Pentke (beide SSV Jahn Regensburg), Konstantinos Stafylidis (FC Augsburg) und Ihlas Bebou (Hannover 96) verstärken die TSG.

Mit Kerem Demirbay (Bayer 04 Leverkusen) und Nico Schulz (Borussia Dortmund) verliert Hoffenheim zwei absolute Leistungsträger. Um Rekordtorschütze Andrej Kramaric gibt es zudem immer wieder Wechselgerüchte.

TSG Hoffenheim: 7 Spieler kehren von Leihen zurück

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Kaderplanung sind die Leihspieler. Schreuder, der am Samstag (29. Juni) offiziell vorgestellt wird, wird insgesamt sieben Rückkehrer begrüßen. Wie der 46-Jährigen mit diesen plant, ist noch unklar. HEIDELBERG24 zeigt, welche Leihspieler ab dem 1. Juli wieder im Hoffenheim-Kader stehen:

Vincenzo Grifo (SC Freiburg)

Vincenzo Grifo ist im vergangenen Jahr mit großen Ambitionen zur TSG zurückgekehrt, hat unter Julian Nagelsmann aber kaum eine Rolle gespielt. Es folgt die Leihe zum SC Freiburg, für den Grifo bereits vor einigen Jahren aktiv gewesen ist. Mit sechs Toren und vier Vorlagen hat der Mittelfeldspieler auf sich aufmerksam gemacht. Schafft Grifo nun im dritten Anlauf den Durchbruch bei der TSG? Vieles wird davon abhängen, ob Schreuder in seinem System auf einen Spielertyp wie Grifo setzt bzw. ihm die Freiheiten gewährt, die er unter Christian Streich beim SC Freiburg gehabt hat. Der Italiener wird sich in der Vorbereitung beweisen dürfen.

Havard Nordtveit (FC Fulham)

Havard Nordtveit ist in zwei Jahren bei der TSG Hoffenheim bislang noch nicht richtig glücklich geworden. Seine Leihe zum FC Fulham ist ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Der Norweger ist nur fünf Mal zum Einsatz gekommen. „Ich will hier neu angreifen“, gibt sich Nordtveit kämpferisch. Ob Schreuder ihm auch die Chance dazu gibt, bleibt abzuwarten. Ein großes Plus des 29-Jährigen ist neben seiner Erfahrung seine Variabilität.

Justin Hoogma (FC St. Pauli)

Der talentierte Innenverteidiger hat sich auf der Bühne Bundesliga bislang noch nicht durchsetzen können. Zuletzt hat Justin Hoogma allerdings bei Zweitligist FC St. Pauli wertvolle Spielpraxis sammeln können. „Sein Ziel ist es, sich bei Hoffenheim durchzusetzen. Das hat absolut Priorität und Justin hat ein gutes Gefühl, dass er es schaffen kann. Alles andere ist im Moment gar kein Thema“, sagt Jan Hoogma, der Vater des 21-Jährigen, der Mopo. Gut möglich, dass Justin Hoogma unter seinem Landsmann Alfred Schreuder eine neue Chance erhält.

Kevin Akpoguma (Hannover 96)

Kevin Akpoguma ist in den vergangenen Jahren vom Verletzungspech verfolgt worden. Auch die Leihe zu Hannover 96 im Winter ist von einer schweren Schulterverletzung überschattet worden. Akpoguma hat für die Niedersachsen nur vier Spiele absolvieren können. Sein Vertrag bei der TSG läuft noch bis 2021. Für den Verteidiger wird es nach der langen Pause nicht einfach, sich erneut zurückzukämpfen.

Steven Zuber (VfB Stuttgart)

Beim VfB Stuttgart ist es für Steven Zuber nach seinem Leih-Wechsel im Winter zunächst sehr gut gelaufen, doch auch der Schweizer hat den Abstieg in die 2. Bundesliga nicht verhindern können. Beim 1:1 gegen die TSG hat Zuber zudem einige Fans der Hoffenheimer mit seinem provokanten Torjubel verärgert. Ein Wechsel zu den Schwaben ist vom Tisch, aber eine Zukunft bei der TSG scheint wohl eher unwahrscheinlich. 

Robert Zulj (Union Berlin)

Mit vier Toren und fünf Vorlagen hat sich Robert Zulj bei Union Berlin zu einem Stammspieler entwickelt. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga wollen die Berliner den Österreicher fest verpflichten. Sollte Union die von der TSG geforderte Ablösesumme zahlen, wird Zulj wohl fest in die Hauptstadt wechseln.

Philipp Ochs (Aalborg BK)

Philipp Ochs hat bei der TSG Hoffenheim sämtliche Jugendabteilungen durchlaufen, der Durchbruch im Profiteam ist ihm bislang aber nicht gelungen. Weder bei seiner Leihe zum VfL Bochum noch zuletzt bei Aalborg BK in Dänemark hat der 22-Jährige wirklich überzeugt. Sein Vertrag in Hoffenheim läuft noch bis 2020. Schreuder wird ihm wohl in der Vorbereitung eine Chance geben, letztlich stehen die Zeichen aber eher auf Abschied.

Die DFL veröffentlicht am Freitag, 28. Juni, den Spielplan für die Bundesliga-Saison 2019/20.

nwo

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare