Sieg bei der TSG Hoffenheim

Wirbel um Hertha-Jubel - Boyata äußert sich

Sinsheim – Beim Sieg gegen die TSG Hoffenheim jubeln die Spieler von Hertha BSC ausgelassen. Dabei missachtet unter anderem Dedryck Boyata die Abstandsregeln von der DFL.

  • Hertha BSC gewinnt bei der TSG Hoffenheim.
  • Hertha-Spieler jubeln ausgelassen - Trainer Bruno Labbadia wirbt um Verständnis.
  • Hertha muss laut DFL mit keiner Strafe rechnen. Boyata äußert sich auf Instagram.

Update vom 17. Mai - 15:30 Uhr: Hertha-Abwehrspieler Dedryck Boyata hat seinen umstrittenen Jubel beim Bundesliga-Spiel von der Berliner am Samstag bei der TSG Hoffenheim (3:0) erklärt. Der Innenverteidiger betont, dass er seinen Mitspieler Marko Grujic nicht auf die Wange geküsst habe. Er hat stattdessen seinem Teamkollegen Anweisungen ins Ohr flüstern wollen. 

Hertha BSC: Umstrittener Jubel - Berlin-Profi Boyata äußert sich

Ich habe Marko Grujic eine Standardsituation erklärt, eine Ecke“, schreibt Boyata bei Instagram: „Es war kein Küssen oder Jubeln oder was auch immer behauptet wurde“, so der 29-Jährige. Hertha BSC ist beim 3:0-Sieg in die Kritik geraten, weil von den Spielern beim Jubel nach den Toren nicht die Abstandsregeln des Hygiene-Konzeptes der DFL eingehalten worden waren. Die DFL will das Vorgehen aber nicht bestrafen.

Hoffenheim gegen Hertha BSC: Jubel ohne Abstandsregeln

Erstmeldung vom 17. Mai - 9:50 Uhr: Nach den wenig hygienischen Jubelszenen beim 3:0-Auswärtssieg gegen die TSG Hoffenheim hat Hertha BSC keine Konsequenzen durch die DFL zu befürchten. 

Der Torjubel von Spielern sei „nicht Bestandteil“ des medizinisch-organisatorischen Konzepts, teilt ein DFL-Sprecher am Samstag mit und betonte: „Zum Thema Torjubel wurden in Ergänzung zum Konzept lediglich Hinweise zur Orientierung gegeben - Sanktionen erübrigen sich daher.

Hertha BSC: Ausgelassener Jubel gegen Hoffenheim hat keine Konsequenzen 

Der Berliner Dedryck Boyata ist nach einem Eigentor des Hoffenheimers Kevin Akpoguma (58.) von Mitspieler Marko Grujic auf die Wange geküsst worden. „Ich hoffe, die Menschen draußen haben Verständnis dafür. Es ist nur eine Empfehlung, sich zurückzuhalten. Wir würden sechsmal negativ getestet, zuletzt gestern. Emotionen gehören auch ein Stück weit dazu. Sonst brauchen wir das Spiel nicht zu spielen“, sagt Hertha-Trainer Bruno Labbadia.

In der ersten Halbzeit hat bereits Hertha-Angreifer Vedad Ibisevic nach einer vergebenen Chance deutlich erkennbar im Strafraum ausgespuckt - auch dies soll nach dem Konzept der „Task Force“ eigentlich unterbleiben. Am kommenden Spieltag ist Hoffenheim zu Gast beim SC Paderborn (live auf Sky und im HEIDELBERG24-Ticker).

TSG Hoffenheim – Hertha BSC 0:3 (0:0)

Anstoß

Samstag, 16. Mai um 15:30 Uhr in der PreZero Arena Sinsheim

TSG Hoffenheim

Baumann - Akpoguma, Posch, Hübner - Kaderabek, Rudy (66. Geiger), Grillitsch, Zuber (66. Bruun Larsen) - Skov, Baumgartner (90. Elmkies) - Bebou (46. Beier)

Hertha BSC

Jarstein - Pekarik, Torunarigha, Boyata, Plattenhardt - Grujic, Skjelbred (87. Ascacibar), Lukebakio (79. Piatek), Matheus Cunha (79. Maier), Mittelstädt (89. Dilrosun) - Ibisevic (79. Ngankam)

Tore

0:1 Akpoguma (58./ET.), 0:2 Ibisevic (60.), 0:3 Cunha (74.)

Schiedsrichter

Christian Dingert (Gries)

Hertha BSC feiert den Sieg bei der TSG Hoffenheim.

nwo/SID

Quelle: Heidelberg24

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