In Zuzenhausen

Viele Zaungäste beim ersten öffentlichen TSG-Training

Erstes öffentliches Training der Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann in Zuzenhausen.
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Erstes öffentliches Training der Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann in Zuzenhausen.

Zuzenhausen – Ohne sein Champions-Quartett aus ConFed-Cup und U21 EM startet die TSG 1899 Hoffenheim in die Saison-Vorbereitung – und tut alles, um die Spielzeit 2017/18 noch zu toppen:

Kaiserwetter beim ersten öffentlichen Training nach der Sensations-Saison 2016/17 bei Bundesligist 1899 Hoffenheim...

Dutzende Zaungäste wollen sich am Mittwoch (5. Juli) trotz drückender Temperaturen von fast 30 Grad einen ersten Eindruck von ihrem Team und speziell den Neuzugängen machen – so auch der neue Geschäftsführer Sport Hansi Flick (52).

Auch die beiden treuen Dauerkarten-Besitzer Christoph Dorn und Eric Zimmermann (beide 16) schauen interessiert zu, sind sich einig: „Wir wünschen uns eine konstante Saison, die nichts mit Abstiegskampf zu tun hat so wie noch vor zwei Jahren! Aber die Abgänge von Rudy und Süle sind schwer auszugleichen! Dennoch wäre die Quali für die Champions League die Krönung! Zum Auswärtsspiel wollen wir mitfahren – der FC Liverpool mit Kloppo wäre natürlich ein Traum.

Und um es vorweg zu nehen: Chefcoach Julian Nagelsmann (29) ist mehr als zufrieden mit der Performance seiner Spieler: „Die Jungs sind topfit, von der Diagnostik her haben sie die besten Werte seit Jahren! Sie haben keine Minute gebraucht, um reinzukommen.

Kein Wunder – schließlich haben die Spieler auch ‚Hausaufgaben‘ mitbekommen: „Viele der Jungs kamen überdurchschnittlich fit aus dem Urlaub zurück! Alle haben den Plan der Trainer gut abgearbeitet – immer einen Tag frei, einen Tag laufen. Ich habe jedenfalls schon wieder richtig Lust auf Fußball!“, so Innenverteidiger Kevin Vogt (25).

Apropos Erholung: Die beiden Confederations-Cup-Gewinner Sandro Wagner (29) und Kerem Demirbay (24) sowie die frischgebackenen U21-Europameister Jeremy Toljan (22) und Nadiem Amiri (20) fehlen natürlich und dürfen zurecht mal die Füße hochlegen.

Sie sollen teils im Trainingslager in Windischgarsten/Österreich (16. bis 23. Juli) zu den Teamkollegen dazustoßen – und das ohne trainerliche Sonderaufgaben: „Sie sollen sich erholen! Und werden sicher mit ganz guten Erlebnissen und Gefühlen zurückkommen.

Schon mit vollem Eifer dabei dagegen die drei Neuen Florian Grillitsch (21, Werder Bremen), Justin Hoogma (19, Heracles Almelo) und Robert Zulj (25, SpVgg Greuther Fürth).

Abwehr-Recke Havard Nordveidt (27, West Ham United), der vor seiner Zeit in England 171 Bundesligaspiele für Borussia Mönchengladbach absolvierte, kommt laut Nagelsmann erst am Abend im Kraichgau an und stößt am Donnerstag zum Training.

Der zuletzt an Zweitligist Fortuna Düsseldorf ausgeliehene Kevin Akpoguma (22) befindet sich nach seinem Halswirbelbruch im April derzeit im Reha-Training. Wegen harmloserer Blessuren haben Stürmer Andrej Kramaric (26) und Torhüter Oliver Baumann (27) noch mit dem Training ausgesetzt.

Soweit „sehr zufrieden“ zeigt sich Nagelsmann mit der Team-Zusammensetzung, zumal er davon ausgeht, dass höchstens noch ein Spieler aus dem bisherigen Stamm abwandert. Denn speziell nach Toljans starker U21 EM rechnen viele Experten mit einem lukrativen Angebot und seinem Abschied aus Hoffenheim.

Jedoch gibt sich TSG-Direktor Profifußball Alexander Rosen (38) kämpferisch: „Ich bin mir sehr sicher, dass unsere 14 Stammspieler aus der Vorsaison bleiben – auch Toljan und Uth.

Die Saisonziele

Auf die Frage, ob die TSG die Erfolgssaison mit Platz vier wiederholen kann, flachst Nagelsmann: „Wenn die sechs weiteren Vereine, die auch in diese Kategorie gehören, abkacken, schaffen wir das...

Und auch Alexander Rosenscherzt über die Gesetze des Fußballs, philosophiert in alter Herberger-Manier: „Wir werden die neue Saison mit ganz viel Mut und Ehrgeiz angehen und wollen jedes Spiel gewinnen! Wenn wir das tun, werden wir am Ende Erster!

Nachdem der Transfer von Matthias Ginter (23) von Borussia Dortmund nicht geklappt hat, betont Rosen: „1899 Hoffenheim kann keinen deutschen Nationalspieler verkaufen und einen anderen holen.“ 

Die Personalie Serge Gnabry (21), um den auch die TSG buhlte, jedoch gegen den übermächtigen FC Bayern München den Kürzeren zog, und der als ‚Hoffe‘-Leihgabe im Gespräch ist, wollen Nagelsmann und Rosen nicht näher kommentieren. Was ja im schnelllebigen Fußball-Business nicht allzu viel heißen muss...

Jedenfalls ist das Kapitel Kaderplanung noch nicht abgehakt: „Ich hätte gerne noch einen Linksverteidiger, und auch auf der Sechs habe ich die Idee, dass wir noch was machen."

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dpa/pek

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