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Lamborghini-Unfall: Strafbefehl gegen Hoffenheim-Profi Samassekou beantragt

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Von: Marco Büsselmann, Tobias Becker

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Diadié Samassékou hat in Neckargemünd einen Unfall mit seinem Lamborghini verursacht. Nun hat die Staatsanwaltschaft Heidelberg einen Strafbefehl beantragt:

Update vom 12. April: Jetzt wird‘s eng für Fußball-Profi Diadié Samassékou. Nach dem Lamborghini-Unfall des Spielers der TSG Hoffenheim hat nun die Staatsanwaltschaft Heidelberg einen Strafbefehl beantragt. In einer Mitteilung heißt es, die Ermittlungen haben zum hinreichenden Tatverdacht geführt, dass Samassékou den Verkehrsunfall, bei welchem eine Frau leicht verletzt worden ist, verschuldet habe.

Nach Lamborghini-Unfall: Strafbefehl gegen Hoffenheim-Profi Samassekou beantragt

NameDiadié Samassékou
Alter26 Jahre
PositionMittelfeld
VereinTSG Hoffenheim

Immerhin bekommt Samassékou seinen Führerschein zunächst wieder zurück. Und der TSG-Profi hat Glück, denn es hätte auch knüppeldick kommen können nach dem Unfall vor rund einem Monat. Es bestand nämlich der Verdacht, dass sich der Fußballer auch wegen Gefährdung des Straßenverkehrs strafbar gemacht haben könnte. Dieser Verdacht habe sich jedoch nicht erhärtet, so die Staatsanwaltschaft Heidelberg.

Lamborghini-Unfall: Hoffenheim-Star wollte bei Polizei keine Aussage tätigen

Update vom 11. März: Hoffenheim-Profi Diadié Samassékou hat unmittelbar nach seinem Lamborghini-Unfall am Mittwochmorgen in Neckargemünd gegenüber der Polizei keine Angaben machen wollen. „Er wurde belehrt und hat sich entschieden, seinen Rechtsanwalt einzuschalten“, erklärt Polizeisprecher Norbert Schätzle gegenüber der Rhein-Neckar-Zeitung. Nicht direkt eine Aussage vor Ort zu tätigen, sei die freie Entscheidung des 26-Jährigen gewesen.

Nach Lamborghini-Unfall: Hoffenheim-Profi Samassékou wollte Polizei keine Angaben machen

Wie Samassékous langjähriger Freund Fatos Rukiqi der ,RNZ‘ bestätigt, haben die Rechtsanwälte des TSG-Profis Akteneinsicht beantragt und werden eine Stellungnahme vorbereiten, da es unterschiedliche Sichtweisen zum Unfallhergang gibt (im Text unten zu lesen). Zudem wird derzeit ein Gutachten zum Schaden erstellt, laut ersten Schätzungen der Polizei soll dieser bei 40.000 Euro liegen.

Hoffenheim-Profi baut Lamborghini-Unfall: Freund über Ursache – „Er konnte nicht…“

Erstmeldung vom 10. März: Diadié Samassékou steht derzeit medial im Fokus - allerdings nicht aufgrund seiner Leistung auf dem Fußballplatz. Wie HEIDELBERG24* berichtet, ist der Spieler der TSG Hoffenheim* am Mittwoch (9. März) in einen Unfall mit seinem Lamborghini (750 PS) verwickelt gewesen.*

TSG Hoffenheim: Lamborghini-Crash – Diadie Samassékou verliert Führerschein

Hierbei soll der 26-Jährige laut Polizeiangaben auf einer Bundesstraße in Neckargemünd in einer langgezogenen Rechtskurve trotz Überholverbotes drei wartende Fahrzeuge überholt - und eines davon gestreift haben. Während Samassékou unverletzt geblieben ist, erleidet die 64-jährige Frau jenes Autos leichte Verletzungen. Der Schaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt, zudem hat der Fußballer seinen Führerschein abgeben müssen.

Der abgeschleppte Lamborghini von Hoffenheim-Profi Diadie Samassékou
Der abgeschleppte Lamborghini von Hoffenheim-Profi Diadie Samassékou. © HEIDELBERG24/PR-Video/Priebe

Allerdings soll sich der Unfall laut Fatos Rukiqi anders zugetragen haben, als von der Polizei geschildert. Gegenüber der ,Rhein-Neckar-Zeitung‘ sagt der Freund und Vermieter Samassékous: „Diadié war wie fast jeden Tag seit zweieinhalb Jahren auf dem Weg zum Training nach Zuzenhausen. Auf einmal haben Autos vor ihm angehalten und er konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen.“ Weil er einen Aufprallunfall verhindern wollte, sei er auf die linke Fahrbahn ausgewichen.

Nach Lamborghini-Unfall von Hoffenheim-Profi Diadie Samassékou: Freund widerspricht Polizei

Als Samassékou gesehen habe, dass ihm ein Auto entgegengekommen ist, ist er wieder nach rechts gezogen. „Er war einfach überrascht, dass dort Autos stehen, was sonst nie der Fall ist. Er wollte auf keinen Fall überholen“, erklärt Rukiqi. Der Mittelfeldspieler sei über die Veröffentlichung des Polizeiberichts verärgert gewesen, da seine Sichtweise darin nicht vorgekommen ist. Die TSG Hoffenheim hat sich bislang nicht zum Vorfall geäußert. (mab) *HEIDELBERG24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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