Unentschieden gegen Aue

Verbesserte Sandhäuser verpassen Befreiungsschlag: „Müssen mit dem Punkt leben“

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Der SV Sandhausen muss sich gegen Erzgebirge Aue mit einem 2:2 zufriedengeben.

Der SV Sandhausen verpasst gegen Erzgebirge Aue den ersten Dreier nach vier sieglosen Partien. Dabei waren die Kurpfälzer lange Zeit auf der Siegerstraße:

Die Sieglos-Serie des SV Sandhausen dauert an. Gegen den FC Erzgebirge Aue müssen sich die Kurpfälzer mit einem 2:2-Remis zufriedengeben. Lange Zeit haben die Schwarz-Weißen geführt und erst spät durch einen Elfmeter den Ausgleich kassiert. Dabei verpennt die Mannschaft von SVS-Trainer Uwe Koschinat eine wilde Anfangsphase. 

Wir haben viele Fehler gemacht und waren zu unsicher. Die meisten Zweikämpfe haben die Auer gewonnen und sie haben uns zu vielen Ballverlusten gedrängt. Dazu sind sie mit viel Selbstbewusstsein aufgetreten, während wir in den vergangenen Wochen geschwächelt haben“, so Koschinat.

SV Sandhausen gegen Erzgebirge Aue - schläfrige Anfangsphase und Eigentor

Ein Eigentor von Aleksandr Zhirov (5.) bringt Aue früh in Führung. Doch Sandhausen rappelt sich vor 5042 Zuschauern im BWT-Stadion am Hardtwald schnell wieder auf und dreht die Partie durch Aziz Bouhaddouz (16.) und Kevin Behrens (26.). „Mit der spielerischen Leistung bin ich zufrieden. Es war eine Steigerung, wie zu den Wochen zuvor gegen St. Pauli und VfL Bochum. Leider hat uns dann in der 2. Halbzeit die Spritzigkeit gefehlt“, sagt Torschütze Behrens. 

Der Stürmer spricht die 2. Halbzeit an - doch bereits vor dem Seitenwechsel haben die Sandhäuser einige Chancen verpasst, um die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. 

Aue gleicht durch Elfmeter aus - Sandhausen wieder ohne Sieg

Eine knappe Viertelstunde vor dem Ende verwandelt dann Aues Pascal Testroet einen Handelfmeter nach Videobeweis zum 2:2-Endstand und damit bleibt Sandhausen im vierten Spiel in Folge ohne Sieg. Neuzugang Julius Biada indes kann sich nicht über sein Startelf-Debüt freuen: „Ich wäre zufriedener, wenn wir drei Punkte geholt hätten. Es war kein einfaches Spiel, da wir früh in Rückstand geraten sind. Doch wir sind zurückgekommen, dann ist es bedauerlich, dass ein Elfmeter das Spiel entscheidet.

Nun geht es erst einmal in die Länderspielpause, ehe die Sandhäuser dann auswärts gegen Jahn Regensburg (19. Oktober/13 Uhr) ran müssen. „Wir haben jetzt einen Punkt geholt und müssen damit leben. In zwei Wochen haben wir dann die Möglichkeit, wieder einen Sieg einzufahren“, blickt Behrens zuversichtlich auf die nächste Begegnung.

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oal

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