Kein Sieg zum Fest

Koschinat: „Wir müssen jetzt die Kräfte sammeln“

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Uwe Koschinat (r.) will mit dem SVS im Jahr 2019 wieder angreifen.

Sandhausen – Keine Tore, ein Punkt! Nach dem schwachen Auftritt gegen Greuther Fürth überwiegt beim SV Sandhausen die Enttäuschung. Die Reaktionen:

„Endlich vorbei!“ 

Das werden sich viele SVS-Fans gedacht haben, als Schiedsrichter Frank Willenborg am Freitagabend im BWT-Stadion am Hardtwald das letzte Spiel des Jahres abgepfiffen hat.

Die guten Ansätze, die die Sandhäuser im ersten Durchgang phasenweise gezeigt haben, sind in Halbzeit zwei völlig verpufft. Auch nach 90 Minuten steht es gegen Greuther Fürth 0:0. Zu wenig, um sich vor der Winterpause im Abstiegskampf etwas Luft zu verschaffen.

Zäher Kick vor mauer Kulisse

Wir können die Situation nicht schönreden. Wir müssen nach der Pause mehr Punkte holen“, resümiert Stürmer Fabian Schleusener. Was ihm Hoffnung macht: „Wir sind fußballerisch und von der Einstellung auf einem guten Weg.

Der zähe Kick vor 4.478 Zuschauern ist letztlich ein Sinnbild der vergangenen Monate. Spätestens nachdem Emanuel Taffertshofer und Philipp Förster verletzt ausgewechselt worden sind, haben die Schwarz-Weißen nach vorne keine Akzente setzen können. „Das passt in das ganze Jahr 2018 rein. Es war ohne wenn und aber ein Seuchenjahr. In der zweiten Halbzeit hat die Spielqualität gewaltig nachgelassen“, sagt SVS-Geschäftsführer Sport Otmar Schork.

Fotos: 0:0 zwischen SVS und Fürth

Während dem Spiel war es im Coaching unglaublich anstrengend. Ich musste stark zwischen Emotion und Beobachtung und Strategie unterscheiden“, sagt SVS-Coach Uwe Koschinat nach der Partie. „Die Reaktion des Publikums hat mir gezeigt, dass die Menschen gemerkt haben, dass es für uns heute schwer war. Die Mannschaft hat aber bis zur letzten Sekunde alles in die Waagschale geworfen. Wir können mit dem 0:0 nicht zufrieden sein, aber so wie die Personalsituation und Vorbereitung war müssen wir damit leben.“ 

Zum Abschluss des Jahres richtet Koschinat auch noch einige Worte an das Sandhäuser Umfeld. „Ich fühle mich in Sandhausen trotz der schwierigen Tabellenkonstellation sehr gut aufgenommen. Wir müssen jetzt über die Weihnachtsfeiertage die Kräfte sammeln, um ein besseres Jahr 2019 zu spielen.

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nwo

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