Nur 18 Tore in 16 Spielen

SVS hat ein Offensivproblem

1. FC Nürnberg - SV Sandhausen
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Die SVS-Profis ärgern sich über die siebte Saison-Niederlage.

Nürnberg – Der SV Sandhausen kommt ohne Punkte im Gepäck aus Nürnberg zurück. Wie Verantwortliche und Spieler die Partie im Max-Morlock-Stadion gesehen haben:

Die 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Nürnberg passt ganz gut in das Bild der letzten Wochen. Der SV Sandhausen hat im ersten Durchgang ein ordentliches Spiel gemacht, hat aber in der Offensive kaum für Gefahr sorgen können. Mit 18 erzielten Toren haben die Sandhäuser den schlechtesten Angriff der ersten neun Mannschaften.

Fotos von der SVS-Niederlage in Nürnberg

Den unter der Woche angeschlagenen Richard Sukuta-Pasu und Lucas Höler hat in Nürnberg letztlich auch die nötige Spritzigkeit gefehlt. Andrew Wooten wird bereits seit mehreren Monaten schmerzlich vermisst.

Lob für Schuhen

„In der ersten Halbzeit waren wir mit dem 1. FC Nürnberg auf Augenhöhe und phasenweise die bessere Mannschaft“, analysiert SVS-Geschäftsführer Sport Otmar Schork nach der Partie. Nach der Pause ist der Druck der Franken immer größer geworden. 

Die Kurpfälzer können sich bei ihrem Keeper Marcel Schuhen bedanken, dass der Treffer von Tim Leibold (69.) der einzige des Spiels bleiben sollte. „Wir hatten heute einen überragenden Mann im Tor, der uns immer wieder vor einem Gegentor bewahrt hat“, lobt SVS-Verteidiger Tim Kister den zuletzt etwas in die Kritik geratenen Schuhen. 

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Nichtsdestotrotz stehen die Schwarz-Weißen zum siebten Mal in dieser Saison ohne Punkte da. „In der zweiten Halbzeit waren wir in den Zweikämpfen nicht mehr so aggressiv, wie im ersten Abschnitt. Im Offensivspiel hatten wir außerdem zu viele Ballverluste, woraus auch das Gegentor entstand. Im Endeffekt war es ein bitterer Nachmittag für uns“, ärgert sich Mittelfeldspieler Denis Linsmayer.

Zwei Heimspiele bis zur Pause

„Wir müssen auf der Leistung aus dem ersten Durchgang aufbauen und unsere Lehren aus dem zweiten Abschnitt ziehen“, blickt Coach Kenan Kocak voraus. Die letzten zwei Spiele des Jahres bestreitet der SVS beide im BWT-Stadion am Hardtwald.

Am Sonntag (10. Dezember/13:30 Uhr) kommt Arminia Bielefeld, eine Woche später ist Spitzenreiter Holstein Kiel am Hardtwald zu Gast (Sonntag, 17. Dezember/13:30 Uhr).

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Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

nwo

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