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SV Sandhausen: Fans, Stadion, Kader – Machmeier verrät Zukunftspläne

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Von: Nils Wollenschläger

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SVS-Präsident Jürgen Machmeier ist nach der Niederlage gegen Greuther Fürth bedient gewesen (Archivfoto).
SVS-Präsident Jürgen Machmeier spricht über die aktuelle sportliche Situation. (Archiv) © Marco Büsselmann/HEIDELBERG24

Der SV Sandhausen wird vorerst kein neues Stadion erhalten. Auf einer Pressekonferenz bezieht Präsident Jürgen Machmeier am Donnerstag Stellung:

Erleichtert“, so fällt das Saisonfazit von Jürgen Machmeier, Präsident des SV Sandhausen, aus. Nach der besten Zweitliga-Rückrunde der Vereinsgeschichte haben die Kurpfälzer bereits zwei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt feiern können. Bei der Abschlusspressekonferenz am Donnerstag (19. Mai) erklärt Machmeier, dass ihn „der eine fehlende Punkt wurmt“. Was der SVS-Präsident meint: Mit einem Zähler mehr wäre der SV Sandhausen nicht nur in der Tabelle geklettert, sondern hätte auch mehr TV-Geld eingenommen.

VereinSV Sandhausen
Platzierung 2. Bundesliga 2021/2214.
StadionBWT-Stadion am Hardtwald
PräsidentJürgen Machmeier

SV Sandhausen plant neue Saison mit „2,3 echten Verstärkungen“

Der Anspruch für die kommende Spielzeit sei es, eine „sorgenfreie Saison“ zu spielen. „Diesen nächsten Schritt wollen wir gehen“, so Machmeier. Der Sportliche Leiter Mikayil Kabaca plant mit einem Kader von insgesamt 26 Spielern (23 Feldspieler und drei Torhüter). „Wir suchen Spieler, die charakterlich und sportlich zu uns passen“, sagt Kabaca.

Die Verantwortlichen kündigen an, dass im Sommer „zwei bis drei echte Verstärkungen“ kommen sollen. Heißt auch: Im Gegensatz zum vergangenen Jahr steht das Gerüst der Mannschaft bereits! Der offizielle Trainingsauftakt ist für den 15. Juni geplant.

Präsentiert SVS-Sportchef Mikayil Kabaca am Deadline Day weitere Neuzugänge?
SVS-Sportchef Mikayil Kabaca (r) plant die Zukunft des Kaders. © Tom Weller/dpa

SV Sandhausen: Machmeier bestätigt – neues Stadion vom Tisch

Auch hinter den Kulissen laufen die Planungen für die Zukunft des SV Sandhausen. Auf ein neues Stadion wird der Zweitligist aber vorerst verzichten müssen. Nach der Entscheidung des Gemeinderates hat Jürgen Machmeier dies akzeptiert.

Wir müssen das annehmen und das Beste daraus machen. Das Feuer ist gelöscht, das Thema ist durch“, erklärt der SVS-Präsident. Vor einigen Monaten hat Machmeier gar einen möglichen Umzug des SV Sandhausen ins Spiel gebracht. „Die Pläne liegen in der Schublade, die aber nicht abgeschlossen ist“, so der 61-Jährige.

SV Sandhausen: Stadion soll erneuert werden

Nun soll der Fokus auf den Umbau des Stadions am bisherigen Standort gelegt werden. So sollen unter anderem die Heimfans, die aktuell direkt neben dem Gästeblock angesiedelt sind, eine neue Position im Stadion bekommen. Laut Jürgen Machmeier soll der „Masterplan“ für den Umbau auch bessere Möglichkeiten für die Vermarktung bzw. die Logen vorsehen.

Bereits in drei, vier Monaten könnten erste Ergebnisse des neuen „Masterplans“ präsentiert werden. Die Lizenz von der DFL haben die Sandhäuser ohne Auflagen erhalten. Damit dies so bleibt, soll das BWT-Stadion am Hardtwald nun zukunftsfähig gemacht werden.

SV Sandhausen erhält neue Trainingsplätze

In der Stadion-Thematik lobt Machmeier zudem die Zusammenarbeit mit Sandhausens Bürgermeister Hakan Günes: „Sandhausen hat endlich einen Bürgermeister, der kreativ und nicht nur verwaltend tätig ist.“ Nach der Entscheidung des Gemeinderates wird der SVS drei neue Trainingsplätze erhalten. (nwo) Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

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