Rückkehr an die alte Wirkungsstätte 

FCK-Fan im SVS-Trikot: Linsmayer vor ‚Heimspiel‘ auf dem Betzenberg

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Denis Linsmayer trifft mit dem SV Sandhausen am Freitag auf seinen ehemaligen Verein Kaiserslautern.

Sandhausen – Mit dem SV Sandhausen will Denis Linsmayer am Freitag erstmals in Kaiserslautern gewinnen. Warum es für den Mittelfeldspieler emotionale 90 Minuten werden:

Das wird am Freitagabend ein ganz besonderes Spiel für Denis Linsmayer!

Der Mittelfeldspieler gastiert mit dem SV Sandhausen schließlich beim 1. FC Kaiserslautern - dem Verein, für den er bis 2013 gespielt hat und für den nach wie vor sein Herz schlägt. 

„Ich werde immer FCK-Fan bleiben, das ist klar!“, betont Linsmayer, der die „Roten Teufel“ in dieser Saison auch schon zwei Mal im Stadion angefeuert hat. Unter dem neuen Trainer Michael Frontzeck ist es für den Tabellenletzten zuletzt gut gelaufen. Sowohl in Braunschweig als auch gegen Kiel haben die Pfälzer drei Punkte eingefahren.

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„Sie sind gut drauf und haben eine Alles-oder-Nichts-Mentalität. Ich glaube auch, dass es noch einmal einen Ruck zwischen Fans und Mannschaft gegeben hat. Die Winter-Neuzugänge haben der Mannschaft neues Leben eingehaucht. Sie haben am Freitag gegen Kiel beeindruckend und verdient gewonnen“, lobt der 26-Jährige den FCK.

Chancenverwertung das große Manko

Trotzdem zählt für den Kaiserslautern-Fan, der mit seiner Familie inzwischen in Brühl wohnt, natürlich nur der Auswärtssieg mit dem SV Sandhausen. „Wenn wir unsere Chancen reinmachen, dann werden wir definitiv etwas holen.“

Die Chancenverwertung ist in den letzten Wochen das große Thema am Hardtwald gewesen. In vier Spielen hat die Kocak-Elf gerade einmal ein Tor erzielt. Beim 0:0 gegen Braunschweig ist die ein oder andere große Möglichkeit auf den Sieg da gewesen, doch der Abgang von Top-Torjäger Lucas Höler wiegt nach wie vor sehr schwer. Weder José Pierre Vunguidica (75.) noch Richard Sukuta-Pasu (88.) haben den Ball im Tor unterbringen können (>>> Der Spielbericht).

„Uns fehlt momentan ein Knipser. Da ist aber die ganze Mannschaft gefragt. Wenn man jedes Spiel mehrere Chancen hat und kein Tor macht, ist das für den Aufwand, den wir betreiben, einfach zu wenig“, hadert Linsmayer.

‚Heimspiel‘ auf dem Betzenberg

Wenn er am Freitag mit dem SVS auf dem Betzenberg spielt, wird natürlich auch die Familie des 26-Jährigen im WM-Stadion dabei sein. „Nur meine Mutter hat Stadionverbot. Sie hat mir einmal bei einem Spiel in der Jugend kein Glück gebracht“, schmunzelt Linsmayer.

Als SVS-Spieler und FCK-Fan verfolgt er zwei Ziele. „Ich hoffe, dass wir weiter oben mitmischen und dass der FCK am Ende über dem Strich steht. Dann war das eine gute Saison.“

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nwo

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