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Kumpeltyp Schiele soll Sandhausen neues Leben einhauchen: „Gleich das Vertrauen gespürt“

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Von: Nils Wollenschläger

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(v.l.n.r.) SVS-Präsident Jürgen Machmeier, Neu-Coach Michael Schiele und der Sportliche Leiter Mikayil Kabaca.
(v.l.n.r.) SVS-Präsident Jürgen Machmeier, Neu-Coach Michael Schiele und der Sportliche Leiter Mikayil Kabaca. © Marco Büsselmann/HEIDELBERG24

Sandhausen - Der SV Sandhausen hat seinen neuen Trainer Michael Schiele offiziell vorgestellt. Das sind die wichtigsten Aussagen des Koschinat-Nachfolgers:

Einen Tag nach seiner ersten Trainingseinheit am Hardtwald ist Michael Schiele offiziell als neuer Trainer des SV Sandhausen vorgestellt worden. Der 42-Jährige, der zuletzt die Würzburger Kickers in die 2. Bundesliga geführt hat, tritt die Nachfolge von Uwe Koschinat an und erhält einen Vertrag bis Sommer 2022.

NameMichael Schiele
Geburtsdatum3. März 1978 (Alter 42 Jahre)
GeburtsortHeidenheim
Letzter Verein als TrainerWürzburger Kickers

SV Sandhausen: Michael Schiele als neuer Trainer vorgestellt

Bereits am Montag haben die Verantwortlichen um SVS-Präsident Jürgen Machmeier und dem Sportlichen Leiter Mikayil Kabaca die Entscheidung getroffen, dass es mit Koschinat nicht weitergeht. Da zu Wochenbeginn trainingsfrei gewesen ist, hat das persönliche Gespräch mit dem 49-Jährigen erst am Dienstag stattgefunden.

Ich möchte mich sehr herzlich und emotionsgeladen bei Uwe Koschinat für die letzten zwei Jahre bedanken. Es war eine unheimlich intensive Zeit mit vielen Höhen und Tiefen“, verdeutlicht Machmeier auf der Pressekonferenz am Freitag. „Wir haben aber keine Chance mehr gesehen, dass wir gemeinsam den Turnaround schaffen. Der Trainer ist bei Misserfolg in einer schwachen Position. Man kann nicht 30 Spieler auswechseln.

SV Sandhausen: Machmeier verrät - das hat für Schiele gesprochen

Nach der Trennung von Koschinat haben sich relativ schnell zwei potenzielle Nachfolge-Kandidaten herauskristallisiert. Letztlich ist die Wahl auf Michael Schiele gefallen. Der 42-Jährige ist in der Saison 2002/03 als Spieler für den SVS aktiv gewesen. Sein damaliger Trainer war Willi Entenmann, den Machmeier als seinen „Lieblingstrainer“ bezeichnet. Eine Position, die nun Michael Schiele einnehmen soll. „Ich verfolge seinen Weg schon drei bis vier Jahre“, betont Machmeier. „Wir wollten einen nahbaren und kumpelhaften Trainer, der Durchsetzungsvermögen und einen klaren Fußballsachverstand hat.

Sandhausen-Trainer Michael Schiele bei seiner Vorstellung am Freitag.
Sandhausen-Trainer Michael Schiele bei seiner Vorstellung am Freitag. © Marco Büsselmann/HEIDELBERG24

Auch für Michael Schiele ist relativ schnell klar gewesen, dass er die Aufgabe in Sandhausen übernehmen will. „Ich habe gleich das Vertrauen und die Wertschätzung gespürt“, betont der neue SVS-Coach, der vor dem Amtsantritt seinen noch laufenden Vertrag in Würzburg aufgelöst hat. „Der Verein hat in der Vergangenheit auf Trainer gesetzt, die den nächsten Schritt machen wollen. Das ist sehr positiv für mich.

SV Sandhausen: Schiele-Debüt am Samstag gegen Erzgebirge Aue

Am Donnerstag hat er bereits erste Eindrücke von seiner Mannschaft sammeln können. „Die Mannschaft war im Training sehr wissbegierig, laut und aufmerksam“, so Schiele, der auch erste Einzelgespräche geführt hat.

Viel Zeit bleibt dem Koschinat-Nachfolger nicht. Bereits am Samstag (live auf Sky und im HEIDELBERG24-Ticker) geht es im BWT-Stadion am Hardtwald gegen den FC Erzgebirge Aue.

Es wird schon die ein oder andere Veränderung geben“, kündigt Schiele an, der auf Routinier Alexander Esswein (Wadenprobleme) verzichten muss. „Aue hat eine erfahrene Mannschaft, die körperlich robust ist.“ (nwo) Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

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