SVS-Kapitän im Interview

Stefan Kulovits über den „neuen Weg“ des SVS

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Stefan Kulovits ist der Kapitän des SV Sandhausen.

Sandhausen – Im Interview mit HEIDELBERG24 spricht SVS-Kapitän Stefan Kulovits (33) über den turbulenten Start der Vorbereitung, den neuen Trainer Kenan Kocak und die Saisonziele:

Bereits seit 2013 spielt Stefan Kulovits beim SV Sandhausen. Der gebürtige Wiener fühlt sich am Hardtwald pudelwohl und hat sich mit seiner frühzeitigen Vertragsverlängerung klar zum SVS bekannt.

Kurz vor dem Saisonstart hat HEIDELBERG24 den alten und neuen Kapitän der Sandhäuser zum Interview getroffen.

Frage: Die Vorbereitung neigt sich dem Ende entgegen. Wie fällt Ihr Fazit aus?

Stefan Kulovits: „Die Vorbereitung ist sehr gut gelaufen, auch von den Ergebnissen her. Wir haben nur eine Testspiel-Niederlage kassiert und das gegen den amtierenden Europa-League-Sieger Sevilla. Wir sind auf einem neuen und guten Weg, der zwar Zeit braucht, aber ich bin sehr optimistisch. Schon in den Testspielen haben wir einige positive Dinge angedeutet.

Wie schwer war der Beginn der Vorbereitung? Schließlich hat Ex-Coach Alois Schwartz den Verein einen Tag vor dem Trainingsauftakt verlassen.

„Das ist im Fußball einfach so! Mal gehen Spieler, diesmal eben der Trainer. Der neue Trainer (Kenan Kocak, Anmerkung der Redaktion) hat sich super eingefügt und hat eine andere Philosophie, die sehr positiv ist. Die Mannschaft hat das alles gut aufgenommen. Ich bin sehr zuversichtlich für die neue Saison.“

Es sind zahlreiche Neuzugänge gekommen. Wie hat die Integration der neuen Spieler funktioniert?

„Das funktioniert bei uns eigentlich immer ziemlich schnell und stressfrei. Das hat uns auch die letzten Jahre ausgemacht. Wir haben zwar, was das Budget angeht, ein Defizit gegenüber der Konkurrenz, aber das haben wir immer mit mannschaftlicher Geschlossenheit ausgeglichen – ohne die es nicht geht! Wenn wir uns jetzt auch noch fußballerisch weiterentwickeln, können wir den nächsten Schritt machen.“

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Es sind auch einige namhafte Spieler aus der 2. Bundesliga an den Hardtwald gewechselt. Würden Sie sagen, das ist der ‚stärkste‘ SV Sandhausen, seitdem Sie hier spielen?

„Wenn man die Liga so verfolgt, dann muss man die Mannschaft immer weiterentwickeln. Wir haben uns in gewissen Bereichen definitiv verbessert. Natürlich liegt die Wahrheit am Ende auf dem Platz. Düsseldorf wird jetzt der erste richtige Test, bei dem wir sehen werden, wo wir stehen.

Sie sprechen es an: Zum Auftakt kommt Fortuna Düsseldorf an den Hardtwald. Wie wichtig wäre ein Sieg, gerade auch mit Blick auf das schwierige Auftakt-Programm mit Spielen gegen den VfB Stuttgart und den 1. FC Kaiserslautern?

„Dass der Start immer wichtig ist, haben wir letztes Jahr gesehen. Wir schauen aber im Endeffekt wirklich nur von Spiel zu Spiel. Wir müssen eh gegen jeden spielen, deshalb ist es egal, wann wir auf wen treffen. Es ist aber positiv, dass wir mit einem Heimspiel starten. Ich hoffe, dass wir auf dem Platz ein Feuerwerk abbrennen können.

Mit welchem Ziel geht die Mannschaft in die Saison?

„Wir bleiben bescheiden. Nach außen hin ist der Klassenerhalt ganz klar das Ziel. Natürlich setzt man sich innerhalb der Mannschaft eigene Ziele, aber das bleibt intern. Wenn wir den neuen spielerischen Ansatz umsetzen und die gleiche Leidenschaft wie in den letzten Jahren an den Tag legen, können wir eine sorgenfreie Saison spielen.“

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