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SV Sandhausen: Präsident Machmeier spricht über „grausame Saison“ - Kritik an Koschinat

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Von: Nils Wollenschläger

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SVS-Präsident Jürgen Machmeier spricht über ein mögliches neues Stadion. (Archivfoto)
SVS-Präsident Jürgen Machmeier spricht über die aktuelle sportliche Situation (Archivfoto). © Marco Büsselmann/HEIDELBERG24

Sandhausen - Im Podcast des SV Sandhausen spricht Präsident Jürgen Machmeier ausführlich über die aktuelle sportliche Situation. Dabei blickt er auch zurück:

Zwei Trainerwechsel, keine Konstanz, Abstiegskampf pur. Jürgen Machmeier steckt mit dem SV Sandhausen in einer der schwierigsten Phasen seiner über 20-jährigen Präsidentschaft. Im SVS-Podcast „echt & anders“, der vor dem 0:0 gegen Fortuna Düsseldorf aufgezeichnet worden ist, spricht der 60-Jährige über die aktuelle sportliche Situation und blickt dabei auch zurück. „Das ist für mich bisher eine grausame Saison“, gewährt Machmeier einen Einblick in sein Seelenleben. Den kompletten Podcast mit Jürgen Machmeier findest Du übrigens auf Spotify und SoundCloud.

SV Sandhausen: Jürgen Machmeier kritisiert Uwe Koschinat

Vor der Saison haben sich die Verantwortlichen um Machmeier, Sportchef Mikayil Kabaca und dem damaligen Trainer Uwe Koschinat ambitionierte Ziele gesetzt. Anstatt um den Abstieg zu kämpfen, wollte der Klub vom Hardtwald einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. „Uwe hat mit seinem Ziel, unbedingt Siebter werden zu wollen, ein Stück weit überzogen. Jeder Spieler, der hier ist, ist ein Wunschspieler von Uwe Koschinat gewesen“, sagt Machmeier. „Wir haben gedacht, dass wir dann mit Michael Schiele einen ruhigen und nahbareren Typen holen, der die Mannschaft vielleicht auch beruhigen kann. Das hat auch nicht funktioniert. Er war zum falschen Zeitpunkt bei der falschen Mannschaft.“

Bereits nach der Trennung von Uwe Koschinat habe es aus der Mannschaft Signale gegeben, künftig auf Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits zu setzen. Das Duo hat nun erst nach der Freistellung von Michael Schiele übernommen. „Die Mannschaft ist in dieser Saison schwer in den Griff zu bekommen. Es ist keine gefühlte Harmonie da wie in den letzten Jahren. Ich will die Schuld nicht nur der Mannschaft geben. Wir haben richtig gute Jungs, die es aber nicht geschafft haben, ihren Ansprüchen gerecht zu werden. Das ganze Gefüge ist in dieser Saison noch nicht zur Ruhe gekommen. Wir haben viele gute Spieler, aber letztendlich nicht so eine gute Mannschaft, wie wir uns das vorgestellt haben.

SV Sandhausen: Präsident Jürgen Machmeier glaubt weiter an den Klassenerhalt

Trotz seiner Kritik glaubt der SVS-Präsident weiter fest an den Klassenerhalt. „Ich bin zu 100 Prozent davon überzeugt, dass wir mindestens zwei Mannschaften hinter uns lassen“, betont Machmeier. „Es ist wichtig, dass wir alle zusammenhalten und die Ruhe bewahren. Die Fans haben es in den letzten zwei Wochen gut gemacht. Sie haben die Kurve bekommen von viel Kritik hin zu viel Unterstützung.“ (nwo) Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V

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