SV Sandhausen empfängt Paderborn

Koschinat setzt auf Behrens - und warnt vor „Selbstzufriedenheit“

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Kevin Behrens (li.) wird gegen Paderborn von Anfang an spielen

Der SV Sandhausen will am Samstag seine Erfolgsserie gegen den SC Paderborn ausbauen. Die Aufgabe gegen das Überraschungsteam der 2. Bundesliga wird aber alles andere als einfach. 

Durch zuletzt drei Siege in Folge hat sich für den SV Sandhausen die Situation im Abstiegskampf verbessert. Die Kurpfälzer haben den Verbleib in Liga zwei inzwischen wieder selbst in der Hand. „Ich bin der Überzeugung, dass Dinge nicht zufällig passieren. Wir sind in der besten Verfassung in dieser Saison. Wir müssen aber gegen die Selbstzufriedenheit kämpfen“, sagt SVS-Trainer Uwe Koschinat auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den SC Paderborn.

Mit Paderborn kommt das Überraschungsteam der Liga an den Hardtwald. Der Aufsteiger, den Uwe Koschinat bereits vor der Saison als Kandidat für die ersten drei Plätze genannt hat, spielt unter Erfolgscoach Steffen Baumgart einen begeisternden Offensivfußball. Der Fußball-Lehrer hält große Stücke auf die Paderborner: „Sie spielen eine sensationelle Saison.“

SV Sandhausen gegen SC Paderborn: Kevin Behrens vertritt Fabian Schleusener 

Die Sandhäuser müssen für den Rest der Saison auf Stürmer Fabian Schleusener verzichten, der sich gegen Ingolstadt einen Schienbeinbruch zugezogen hat. „Ihm geht es gut“, erklärt Koschinat. Der Stürmer wird schon bald aus dem Krankenhaus in Ingolstadt entlassen. 

Wer Schleusener vertreten wird, steht bereits fest. Kevin Behrens, der am Sonntag zum 1:1 getroffen hat, erhält von Koschinat das Vertrauen. „Er hat kontinuierlich gut trainiert“, lobt der SVS-Coach. Ansonsten muss Sandhausen auf die Langzeitverletzten Alexander Rossipal, Max Jansen und Ken Gipson verzichten. 

Sandhausen-Trainer Uwe Koschinat zieht positive Zwischenbilanz

Nach 18 Spielen als SVS-Trainer zieht Koschinat ein positives Zwischenfazit. „Es ist genau das eingetreten, was ich erwartet habe. Ich habe die Situation realistisch eingeschätzt und wusste, dass es ein langer Weg wird. Die Arbeit macht großen Spaß, aber es gab auch schwierige Phasen. Wir haben jetzt als letztes Team im Abstiegskampf Fahrt aufgenommen - dafür aber nachhaltig.

Für das Heimspiel gegen Paderborn erwartet der SVS am Samstag (6. April/13 Uhr, live auf Sky und im HEIDELBERG24-Ticker) 4.000 Zuschauer. Das Hinspiel in Paderborn endete 3:3.

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Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

nwo

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