Heimspiel am Hardtwald

Koschinat vor Abstiegsduell gegen Duisburg: „Kein Todesspiel!“ 

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Uwe Koschinat steht mit dem SV Sandhausen gegen Duisburg unter Druck (Archivfoto).

Sandhausen – Vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen den MSV Duisburg steht der SV Sandhausen unter Druck. Wie Trainer Uwe Koschinat die Partie angeht:

Nach der englischen Woche mit drei Auswärtsspielen und neun Gegentoren kann Uwe Koschinat die komplette Trainingswoche nutzen, um die Mannschaft intensiv auf die kommende Aufgabe gegen den Tabellennachbarn MSV Duisburg (Freitag, 9. November/18:30 Uhr, live im HEIDELBERG24-Ticker) einzustellen. 

Von einem „Sechspunkte- oder gar Todesspiel“ will der Übungsleiter auf der Pressekonferenz am Mittwoch (7. November) nichts wissen, dafür befinde man sich noch früh in der Saison. Dennoch ist ein Dreier im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten unabdingbar, wenn man die Abstiegszone verlassen will.  

Wird sich der SVS in der Winterpause verstärken? Koschinat blockt ab

Mut macht hierbei insbesondere das Zusammenspiel der beiden Mittelstürmer Andrew Wooten und Fabian Schleusener. Mit der Abwehrleistung seiner Mannschaft kann Koschinat jedoch nicht zufrieden sein. Vor allem die mangelnde Bereitschaft aller Mannschaftsteile aktiv die Zweikämpfe zu suchen, missfällt dem Trainer.  

Fotos von der SVS-Niederlage in Dresden 

Hinzukommt, dass neben dem langzeitverletzten Tim Knipping mit Tim Kister der kopfballstärkste Innenverteidiger im Kader langfristig ausfällt. Obwohl dies in den Augen des Trainiers „eine Katastrophe“ darstellt, wird eine Diskussion über mögliche Neuzugänge in der Wintertransferperiode als „fatales Signal“ und zu diesem Zeitpunkt „völlig unangemessen“ zurückgewiesen.   

Seegert eine Option?

Man darf gespannt sein, welche Abwehrformation gegen die hochgewachsene Doppelspitze des MSV auf dem Platz stehen wird. In die Karten lässt sich Koschinat dabei nicht schauen, schließt aber personelle Konsequenzen nach dem Dresden-Spiel nicht aus. 

Aufhorchen lässt die Wertschätzung der Trainingsarbeit eines Spielers, der in dieser Saison nicht einmal im Kader stand: Marcel Seegert. Bekommt der ehemalige Waldhöfer eine zweite Chance? „Er bietet sich enorm an, weil er immer seine Leistung abruft und er ist ein Spieler, der ein sehr gutes Gefühl für das Lösen von taktischen Aufgaben hat“, betont Koschinat. 

Der SVS erwartet am Freitag im BWT-Stadion am Hardtwald mindestens 5.000 Zuschauer. 

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Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

esk

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