Zu Gast beim KSC

Derby und TV-Premiere: Große Vorfreude beim SVS!

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Die SVS-Profis wollen im Endspurt noch einige Punkte einfahren.

Sandhausen – Trotz des Klassenerhalts steht der SV Sandhausen vor einem weiteren Highlight in dieser Zweitliga-Saison. Warum das Spiel beim Karlsruher SC kein gewöhnliches Spiel ist:

Kein Frage, die in den 90er Jahren eingeführten Montagsspiele in der 2. Bundesliga bringen auch negative Aspekte mit sich. Schließlich ist es für viele Fußball-Fans aus beruflichen Gründen nicht möglich, an einem Montag ihre Mannschaft im Stadion zu unterstützen. 

Für den SV Sandhausen ist das erste Montagsspiel der Vereinsgeschichte trotzdem etwas ganz Besonderes und ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung. Schließlich steht der kleine Verein vom Hardtwald durch die Liveübertragung im Free-TV für 90 Minuten bundesweit im Fokus.

Jetzt folgt die Kür

Wir freuen uns darüber sehr! Die Mannschaft hat sich das in diesem Jahr erarbeitet“, sagt Coach Alois Schwartz über die zusätzliche Aufmerksamkeit, die dem SVS durch das Live-Spiel zu Teil wird. Der 49-jährige Fußball-Lehrer macht keinen Hehl daraus, dass durch den vorzeitigen Klassenerhalt in der vergangenen Woche eine große Last von den Schultern gefallen ist: „Wenn man sich ein Ziel setzt und dieses erreicht, dann ist das immer eine tolle Sache. Nach der Pflicht folgt jetzt die Kür, in der wir möglichst viele Punkte holen wollen.

Mit Blick auf die Tabelle geht es trotz des Klassenverbleibs um einiges. Denn je besser die Platzierung, desto mehr Fernsehgeld gibt es am Ende der Saison. Die Sandhäuser stehen derzeit auf dem zwölften Rang, könnten aber sogar noch bis auf Rang sechs klettern.

Kaderplanung hat begonnen

Auch für die Kaderplanung ist der vorzeitige Klassenerhalt ein großes Plus. „Das hilft uns schon, da wir bereits jetzt mit Spielern sprechen können. Wir werden jetzt natürlich keinen internationalen Toptransfer tätigen, aber Transfers, die dem SV Sandhausen gerecht werden. Vielleicht sorgen wir ja für die eine oder andere Überraschung“, erklärt Schwartz.

Wie Geschäftsführer Otmar Schork gegenüber HEIDELBERG24 bereits bestätigt hat, werden die Schwarz-Weißen die Kaufoption für Jakub Kosecki nicht ziehen. Stattdessen wird mit seinem Stammverein Legia Warschau um eine geringere Ablösesumme oder ein weiteres Leihgeschäft verhandelt. Die Verträge von Tim Kister und Leart Paqarada haben sich durch eine gewisse Anzahl von Spiel bereits automatisch verlängert.

Erster Sieg im Wildparkstadion?

Dass das erste Montagsspiel der Vereinsgeschichte gleich noch das badische Derby gegen den Karlsruher SC ist, passt natürlich perfekt ins Bild. „Es ist schön, wenn Emotionen und Leidenschaft drin ist“, freut sich Alois Schwartz, der im KSC eine Mannschaft sieht, die sich nach dem knapp verpassten Bundesliga-Aufstieg und einer durchwachsenen Hinrunde wieder „stabilisiert“ hat.

Personell wird es beim SVS keine großen Veränderungen geben. Die Langzeitverletzten, zu denen inzwischen auch Moritz Kuhn zählt, werden weiterhin fehlen. Mit Jovanovic, Vunguidica, Zellner und Zenga haben noch einige Spieler Trainingsrückstand, durch den sie keine Option für die Startelf sein werden.

Zwar hat der SV Sandhausen noch nie im Wildparkstadion gewonnen, doch die Nordbadener haben in diesem Jahr ja schon so manche Serie beenden können. Anpfiff im Wildparkstadion ist am Montag, 2. Mai, um 18:30 Uhr. Sport1 wird die Partie live übertragen.

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Impressionen vom Derbysieg

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nwo

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