Gegen Erzgebirge Aue 

SVS-Coach Koschinat fordert Wiedergutmachung: „Jeder muss an die Leistungsgrenze kommen"

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Nach zuletzt drei sieglosen Partien fordert SVS-Coach Uwe Koschinat von seiner Mannschaft Wiedergutmachung.

Nächste schwere Aufgabe für den SV Sandhausen! Die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat empfängt den FC Erzgebirge Aue, der momentan einen Höhenflug erlebt.

Der schwache September mit nur einem Punkt aus drei Spielen ist für den SV Sandhausen nun Geschichte. Dabei haben die Kurpfälzer doch vor dem besagten Monat einen recht ordentlichen Saisonstart hingelegt und sich zwischenzeitlich auf Tabellenplatz drei vorgeschoben - mittlerweile ist der SVS auf Position acht abgerutscht. 

Der Knackpunkt war - wenn es nach Cheftrainer Uwe Koschinat geht - der Abgang von Mittelfeldstratege Philipp Förster, der kurz vor Transferende zum VfB Stuttgart gewechselt ist. „Einer der Faktoren für die schlechte Punkteausbeute ist, dass wir keinen passenden Ersatz für Förster gefunden haben“, bedauert Koschinat den Fortgang des - seiner Meinung nach - „besten Mittelfeldspieler der 2. Liga“ und fordert von seiner Mannschaft Wiedergutmachung: „Jeder Spieler muss permanent an die Leistungsgrenze kommen, um in der 2. Bundesliga zu punkten.

SV Sandhausen empfängt Überraschungsmannschaft Erzgebirge Aue

Dennoch gilt es nun den Fokus auf den nächsten Gegner zulegen - und der heißt Erzgebirge Aue (Samstag, 5. Oktober/13 Uhr, live auf Sky). Die ,Veilchen' haben vergangene Woche das Sachsen-Derby gegen Dynamo Dresden deutlich mit 4:1 gewonnen und erleben derzeit einen Höhenflug. Entscheidende Spieler für den Erfolg sind unter anderem die beiden Stürmer Dimitrij Nazarov und Pascal Testroet, vor denen Koschinat warnt. 

Die Ausgangssituation ist fast dieselbe wie gegen St. Pauli, weil wir auch hier gegen eine Mannschaft der Stunde spielen. Ich finde es bewundernswert, dass Aue jede Menge Spieler hat, die immer alles für ihren Klub geben“, so Koschinat, der auch gleichzeitig die Arbeit von seinem Trainerkollegen Dirk Schuster lobt. Denn der 51-Jährige hat seit der Übernahme in vier Partien sieben Punkte geholt und die Erzgebirger auf einen souveränen vierten Platz geführt. 

Rurik Gislason zurück im SVS-Kader

Erfreuliche Nachrichten gibt es beim zuletzt erkrankten Rurik Gislason. Der Isländer ist gegen den VfL Bochum zur Halbzeit ausgewechselt worden und hat die Reise nach Hamburg erst gar nicht angetreten. Für die Partie gegen Aue steht der Nationalspieler nun wieder im Kader und darf sich Hoffnungen auf einen Startelf-Einsatz machen. 

Auch der Langzeitverletzte Markus Karl dreht seit dieser Woche wieder fleißig Runden um den Trainingsplatz. Der Innenverteidiger zog sich in der vergangenen Saison einen Riss des vorderen Kreuzbandes zu.

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oal

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