2. Bundesliga pausiert wegen Coronavirus

SV Sandhausen: Saisonabbruch „wäre existenzbedrohend“

Sandhausen – Die Corona-Krise trifft auch den SV Sandhausen hart. Die Verantwortlichen des SVS setzen sich dafür ein, dass es keinen vorzeitigen Saisonabbruch gibt:

  • Corona-Krise macht dem SV Sandhausen Sorgen.
  • Klub-Bosse machen sich für Geisterspiele stark.
  • Saisonabbruch „wäre existenzbedrohend“.

Die 2. Bundesliga steht aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus vor einer langen Pause. Eigentlich soll am 3. April wieder der Ball rollen, eine weitere Verschiebung der kommenden Spieltage wird allerdings am Dienstag erwartet. Dann tagt der Vorstand der DFL. Auch der SV Sandhausen ist von der aktuellen Situation betroffen. Ein vorzeitiger Saisonabbruch hätte für den Klub vom Hardtwald große finanzielle Folgen.

SV Sandhausen: Lieber Geisterspiele als Saisonabbruch

Wie Präsident Jürgen Machmeier der Rhein-Neckar-Zeitung erklärt, machen die TV-Einnahmen „rund 48 Prozent“ des Gesamtetats des SVS aus. „Und es sind rund elf Prozent Zuschauereinnahmen. Da sieht man, wo die Prioritäten liegen müssen.“ Die Verantwortlichen halten daher Geisterspiele, die im TV ausgestrahlt werden könnten, für besser als gar keine Spiele. 

Nicht weiter zu spielen, wäre existenzbedrohend“, sagt SVS-Geschäftsführer Volker Piegsa. „Der SV Sandhausen ist bislang nicht gefährdet, aber wenn ein Abbruch kommen sollte, dann wird es auch bei uns erhebliche Einschränkungen im sportlichen Bereich und bei den Mitarbeitern geben, da müssen wir dann gemeinsam durch“, fügt Machmeier hinzu. Die Profis des SV Sandhausen werden auch in dieser Woche (23. bis 29. März) individuell zu Hause trainieren.

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nwo/dpa

Quelle: Heidelberg24

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