Letztes Spiel des Jahres

Kocak: „Hannover keine Zweitliga-Mannschaft“

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Coach Kenan Kocak will mit dem SVS in Hannover punkten.

Sandhausen –  Respekt ja, Angst nein! Der SV Sandhausen reist trotz seiner Außenseiterrolle selbstbewusst zu Bundesliga-Absteiger und Aufstiegsfavorit Hannover 96.

Hannover 96, das klingt einfach nach Bundesliga. Nach 14 Jahren im Oberhaus sind die Niedersachen in der vergangenen Saison allerdings in die 2. Bundesliga abgestiegen und kämpfen aktuell um den direkten Wiederaufstieg. 

„Hannover ist keine Zweitliga-Mannschaft, sondern ist eine ordentliche Bundesliga-Mannschaft. Sie haben eine brutale Qualität. Sie müssten in der Tabelle eigentlich weiter oben stehen“, meint SVS-Coach Kenan Kocak vor dem Gastspiel in der HDI-Arena.

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Der Fußball-Lehrer bleibt sich trotz der lobenden Worte für den Bundesliga-Absteiger seiner Linie, die er seit seinem Amtsantritt verfolgt, treu und verspricht, dass sich der SVS in Hannover nicht verstecken wird: „Wir müssen kompakt stehen. Hannover spielt permanent Pressing, darauf müssen wir vorbereitet sind. Ich möchte nur Spieler dabei haben, die der Meinung sind, dass wir in Hannover gewinnen können. Wir werden selbstbewusst auftreten.

SVS hofft auf Reduzierung der Kister-Sperre

Während Julian Derstroff aufgrund einer Prellung ausfallen wird, kann Kocak wieder auf Kapitän Stefan Kulovits zurückgreifen, der seine Sperre abgesessen hat. Seine Sperre noch absitzen muss hingegen SVS-Verteidiger Tim Kister, der im Spiel gegen Würzburg die Rote Karte gesehen hat. Nachdem das DFB-Sportgericht dafür plädiert hat, den Abwehrspieler für vier Spiele plus zwei Spiele auf Bewährung zu sperren, hat der SVS Protest eingelegt (WIR BERICHTETEN).

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„Die mündliche Verhandlung wird in der kommenden Woche stattfinden“, erklärt SVS-Geschäftsführer Otmar Schork am Donnerstag. „Vielleicht will der DFB ein Exempel statuieren, spielt Schork darauf an, dass der Verband taktische Fouls dieser Art künftig härter bestrafen will. 

„Es war ein grobes Foulspiel, aber in keinster Weise eine Tätlichkeit“, so der SVS-Geschäftsführer. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Sperre auf zwei Spiele reduziert wird.

Knipping oder Karl

Zurück zum Personal: Für den gesperrten Kister stehen mit Tim Knipping und Markus Karl zwei Alternativen parat. „Es ist denkbar, dass wir unsere Strategie etwas verändern werden“, kündigt der SVS-Coach weitere Veränderungen an.

Anpfiff in der HDI-Arena ist am Sonntag, 18. Dezember, um 13:30 Uhr.

Voraussichtliche Aufstellung SV Sandhausen: Knaller - Klingmann, Knipping, Gordon, Roßbach - Linsmayer, Kulovits - Pledl, Kuhn - Höler, Wooten

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nwo

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