Nach Pokal-Aus 

Koschinat fordert gegen Dresden Leistungssteigerung! Kritik an „desaströser Mentalität“ 

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Uwe Koschinat bemängelt die Einstellung seiner Mannschaft. (Archivfoto)

Sandhausen – Nur drei Tage nach der Pokal-Niederlage in Heidenheim gastiert der SV Sandhausen bei Dynamo Dresden. SVS-Coach Uwe Koschinat findet im Vorfeld klare Worte: 

Die 0:3-Niederlage und das damit verbundene Pokal-Aus gegen den FC Heidenheim haben beim SV Sandhausen Spuren hinterlassen!

Trainer Uwe Koschinat muss erstmals in seiner Amtszeit eine Niederlage wegstecken - doch was den Fußball-Lehrer am meisten verärgert, ist die Art und Weise, wie diese zustande gekommen ist. „Ich fand die Mentalität in der Anfangsphase desaströs. So spielst du, wenn du im Pokal ausscheiden willst“, wird Koschinat deutlich.

Dementsprechend laut ist auch die Halbzeitansprache gewesen. Eine Aufholjagd können die Sandhäuser aber nicht mehr starten. „Dass die Jungs ihr eigenes Ding durchgezogen haben, war schon enttäuschend. Da sage ich jetzt: einmal und bitte nie wieder!“, so Koschinat weiter. 

Zu Gast in Dresden - Kister fällt lange aus

Bereits am Freitag (2. November/18:30 Uhr) hat der SVS die Chance, es besser zu machen. Dann geht es zu Dynamo Dresden. Im Rudolf-Harbig-Stadion müssen die Kurpfälzer auf Tim Kister verzichten. Der Abwehrchef hat sich in Heidenheim seinen zweiten Mittelfußbruch in diesem Jahr zugezogen und fällt zehn bis zwölf Wochen aus

Es ist für uns und ihn eine katastrophale Situation. Tim war direkt nachdem es passiert ist, am Boden zerstört“, erklärt Koschinat. Voraussichtlich spielen wird hingegen Denis Linsmayer, der gegen Heidenheim geschont worden ist. Ob WM-Fahrer Rurik Gislason rechtzeitig fit wird, ist noch offen.

In Dresden erwartet der SVS-Coach eine hitzige Partie. „Sie agieren auf der einen Seite sehr diszipliniert, können aber auf der anderen Seite auch das Tempo verschärfen. Darauf müssen wir uns einstellen“, sagt Koschinat abschließend.

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nwo

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