SVS am Samstag in Paderborn

Koschinat: „Das hat mich extrem begeistert!“

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Uwe Koschinat will mit dem SV Sandhausen in Paderborn gewinnen.

Sandhausen – Nach dem starken ersten Auftritt unter dem neuen Trainer Uwe Koschinat will der SV Sandhausen am Samstag (27. Oktober) nachlegen. Es wartet ein starker Aufsteiger:

Ich würde lügen, wenn das Ergebnis am Freitag für mich zweitrangig war“, sagt SVS-Coach Uwe Koschinat am Donnerstag (25. Oktober) mit Blick auf sein erfolgreiches Debüt und den 4:0-Heimsieg gegen den FC Ingolstadt

Der Sieg und auch die Art und Weise sind etwas gewesen, auf was Sandhausen lange gewartet hat. Die Menschen sind zufrieden nach Hause gegangen“, so Koschinat weiter.

Die ersten Eindrücke, die der 47-Jährige von seiner neuen Mannschaft gesammelt hat, haben sich in den vergangenen Tagen bestätigt. „Ich bin wirklich extrem begeistert von der Leistungsdichte, dem Tempo, das die Mannschaft im Training geht, und die Selbstverständlichkeit, wie sie Trainingsformen auch umsetzt. Das ist definitiv ein Sprung von der 3. in die 2. Liga. Ich bin hier auch vom ganzen Umfeld mit einer unglaublichen Herzlichkeit empfangen worden.

Klement macht den Unterschied

Mit dem SC Paderborn kommt nun ein echter Härtetest auf die Sandhäuser zu (Samstag, 27. Oktober/13 Uhr, Benteler-Arena). Der Aufsteiger, der von Ex-Bundesliga-Profi Steffen Baumgart trainiert wird, steht nach einem starken Saisonstart auf dem sechsten Platz. Koschinat kennt die Paderborner noch aus der vergangenen Drittliga-Saison.

Ich habe selten eine Mannschaft gesehen, die eine dermaßen hohe Sprintintensität an den Tag legt. Ich habe es in der vergangenen Saison bewundert, mit was für einer unglaublichen Gier die Mannschaft aufgetreten ist“, erklärt der SVS-Coach, für den der aktuelle Erfolg keine Überraschung ist. „Ich habe ihnen schon vor der Saison zugetraut, dass sie den Durchmarsch schaffen können.

Zu den Schlüsselspielern beim ehemaligen Bundesligisten zählt der gebürtige Ludwigshafener Philipp Klement, der in den ersten zehn Spielen sieben Mal getroffen hat. „Er hat bei Paderborn eine zentrale Position und ist ein Spieler für die besonderen Momente. Er ist ein Gestalter, der den Rhythmus vorgibt. Überspitzt gesagt ist ihr Prinzip, dass zehn Spieler marschieren und einer Fußball spielt“, erläutert Koschinat.

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Fotos vom SVS-Heimsieg gegen FC Ingolstadt

Torhüter Marcel Schuhen ist wieder ins Training eingestiegen, hat allerdings noch Rückstand. Große Veränderungen sind nicht zu erwarten, ein Kandidat für die Startelf ist allerdings Maximilian Jansen. „Er war schon gegen Ingolstadt ein Startelf-Kandidat - da hat sich in den letzten Tagen nichts verändert.

Koschinat hat die Trainingswoche genutzt, um auch Gespräche mit Spielern zu führen, die zuletzt nicht zum Zug gekommen sind. „Es ist mir wichtig, die Sichtweise der Spieler kennenzulernen“, sagt der SVS-Trainer und fügt hinzu: „Harmonie ist ein wichtiger Faktor, aber ich erwarte auch, dass sich die Spieler aufdrängen.

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nwo

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