Mündliche Verhandlung beantragt

Kister-Sperre: SVS akzeptiert DFB-Urteil nicht!

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Tim Kister sah gegen Würzburg die Rote Karte.

Sandhausen – Der Platzverweis von Tim Kister sorgt auch zwei Tage nach dem Spiel des SV Sandhausen gegen Würzburg noch für Diskussionen. Der Grund ist das Urteil des Sportgerichts:

Das ist ein hartes Urteil! Das Sportgericht des DFB hat SVS-Verteidiger Tim Kister nach seiner Roten Karte im Spiel gegen die Würzburger Kickers für vier Spiele plus zwei Spiele auf Bewährung gesperrt.

Allerdings hat der SV Sandhausen dem Urteil nicht zugestimmt. Dadurch ist die Strafe auch nicht rechtskräftig. Wie die Badener am Dienstag mitgeteilt haben, haben sie beim DFB eine mündliche Verhandlung beantragt, in der das Strafmaß reduziert werden soll.

Platzverweis gerechtfertigt

Hintergrund: Kister sah beim 0:0 gegen die Würzburger Kickers nach rüdem Einsteigen gegen Würzburgs Marco Königs die Rote Karte. Schiedsrichter Patrick Alt wollte eigentlich erst die Gelbe Karte zücken, doch nach Rücksprache mit seinen Assistenten hat Alt den Verteidiger vom Platz geschickt.

„In der ersten Wahrnehmung habe ich nur das Zupfen gesehen, das hätte Gelb zur Folge gehabt. Aber laut übereinstimmender Aussagen hat er ihn auch unten getroffen, von daher scheint die Rote Karte in Ordnung zu gehen“, hat SVS-Geschäftsführer Otmar Schork unmittelbar nach der Partie gesagt.

Nullnummer zwischen SVS und Würzburg

„Anscheinend ist die Entscheidung vertretbar, weil er doch ein bisschen heftig hingegangen ist, aber bevor Kister Rot kriegt, muss Würzburg mindestens acht Gelbe Karten kriegen. Das war in der ersten Halbzeit ein Gemetzel“, ärgert sich Präsident Jürgen Machmeier. Der 55-Jährige, der Anfang November in den DFB-Vorstand gewählt worden ist, hat die Würzburger gar als „Kloppertruppe“ bezeichnet (WIR BERICHTETEN).

>>> Der Winterfahrplan des SV Sandhausen

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nwo

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