SVS-Heimspiel gegen TSV 1860 München

„Wir brauchen einen richtig guten Tag!“

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Kenan Kocak (r.) bei der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den TSV 1860 München.

Sandhausen - Gegen den TSV 1860 München sollen am 12. Spieltag vor heimischem Publikum die nächsten drei Punkte für den SVS her. Was Headcoach Kenan Kocak von seinem Team und den Fans erwartet:

Erst die Sensation im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg, dann der Dämpfer in Bielefeld bei der 0:1-Niederlage gegen den Tabellenvorletzten der 2. Liga (WIR BERICHTETEN) – das Auf und Ab beim SVS hält weiter an.

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Beim Heimspiel am kommenden Sonntag, 5. November, gegen den TSV 1860 München stehen die Zeichen auf Wiedergutmachung – der SV Sandhausen will sich gegen die Bayern wieder auf seine Stärken konzentrieren und die nächsten drei Punkte einfahren.

Die Niederlage gegen Arminia Bielefeld muss nicht überdramatisiert werden. Wir haben das Spiel besprochen und ausführlich analysiert. Zuvor haben die Jungs eine gute Leistung gezeigt, an diesem Tag lief eben nichts zusammen. Die Niederlage ist abgehakt, jetzt müssen wir wieder nach vorne schauen“, so SVS-Cheftrainer Kenan Kocak.

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Die Münchner rangieren aktuell mit elf Punkten auf dem 13. Tabellenplatz – zwei Plätze hinter dem SVS. Die Gäste konnten zwar jüngst einen Kantersieg (6:2) gegen den FC Erzgebirge Aue verbuchen, zuvor war für das Team um Cheftrainer Kosta Runjaic jedoch eine lange Durststrecke angesagt – den letzten und bis dato einzigen Auswärtssieg gab es am 12. September beim 1. FC Nürnberg.

Schaut man sich die Transferperiode an, sieht man, wie viel München investiert hat. Im Vergleich zum SVS treffen hier zwei unterschiedliche Vereinsdimensionen aufeinander. 1860 hat eine enorme individuelle Qualität in den eigenen Reihen und will unbedingt nach oben. Da brauchen wir schon einen richtig guten Tag, um das Spiel für uns zu entscheiden“, sagt Kocak über den Gegner aus Bayern. „Wir müssen versuchen, so gut wie möglich ins eigene Spiel zu finden und Akzente zu setzen. Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren.

Der 6:2-Sieg der Münchner gegen Aue ist Kocak natürlich auch nicht verborgen geblieben. „Es gab zwei Elfmeter und eine klare Fehlentscheidung, das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen. Das zeigt aber nur wieder die individuelle Klasse des TSV, bei dem einzelne Spieler ganze Spiele entscheiden können. Das müssen wir als Mannschaft auffangen und wettmachen.

Personelle Lage wieder entspannt

Bitter für Korbinian Vollmann: Der Mittelfeldakteur fällt ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein verletzungsbedingt aus. SVS-Kapitän Stefan Kulovits hingegen wird nach seiner Sperre wegen seiner fünften Gelben Karte wieder auf dem Feld stehen und auch der verletzte Andrew Wooten und erkältete Jakob Kosecki befinden sich seit dieser Woche wieder im Training. Richard Sukuta-Pasu konnte nach einem grippalen Infekt am Donnerstag wieder am Training teilnehmen.

Insgesamt erwartet der SVS rund 5.000 Besucher. Kenan Kocak appelliert an die Fans, zahlreich zu erscheinen: „Wir müssen alle an einem Strang ziehen und brauchen jede Unterstützung. Nur so können wir München schlagen!

Anpfiff im Hardtwaldstadion ist um 13:30 Uhr.

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rob

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