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SV Sandhausen torlos gegen St. Pauli

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Von: Volker Pfau

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© dpa

Sandhausen - 0:0 zuhause gegen den Tabellenletzten FC St. Pauli. Der SV Sandhausen holt im Heimspiel gegen die Hamburger lediglich einen Punkt. Zufrieden?

„Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein. Mehr war heute für uns nicht drin“

, sagt SVS-Trainer

Alois Schwartz

nach der Partie des 20. Spieltags der 2. Bundesliga.

Nach der guten Winter-Vorbereitung habe seine Elf „fast alles vermissen las- sen“, so Trainer Schwartz. Der Fußballlehrer sah sich vielmehr bereits nach 29 Minuten veranlasst, taktisch von 4-4-2 auf 4-2-3-1 umzustellen. Opfer wurde Alexander Bieler, der für Neuzugang Steven Zellner Platz machen musste. 

Bis dahin hatten die Gäste um Trainer Ewald Lienen bereits die beste Chance des Spiels liegen gelassen. Ante Budimir tauchte frei vor Manuel Riemann auf und schob den Ball links am Gehäuse vorbei (9.). In den chancenarmen 90 Minuten schloss Aziz Bouhaddouz einen Angriff der Hausherren mit einem Schuss ab (68.). Die beste Gelegenheit für den SVS besaß Andrew Wooten, dessen schöner Volleyschuss sein Ziel verfehlte (74.). Auf der anderen Seite bugsierte John Verhoek das Leder links vorbei (75.).

Stimmen zum Spiel:

Steven Zellner: „Mit dem 0:0 können wir gut leben – es hätte genauso gut anders ausgehen können. Für mich persönlich war es erstmal schön, nach so langer Zeit wieder ein Spiel absolvieren zu können. Wenn wir die eine oder andere Aktion besser ausspielen und uns etwas cleverer verhalten, dann hätten wir vielleicht auch noch ein Tor gemacht. In den nächsten Spielen müssen wir nun schauen, dass wir mutiger nach vorne spielen und weiterhin hinten zu Null spielen. Solange die Null steht, ist vorne immer alles möglich.“

Alexander Bieler: „Wir haben schwer reingefunden ins Spiel, standen zu weit weg von den Männern und haben auch zu viele Angriffe und Chancen von St. Pauli zugelassen. Dann haben wir uns sozusagen in die Halbzeit gerettet, aber ich hab das Gefühl, dass wir es in der 2. Halbzeit schon besser gemacht haben. Uns hat zwar noch etwas die Überzeugung in der Offensive gefehlt, aber wir standen defensiv schon mal ganz gut. Auf die zweite Hälfte können wir auf jeden Fall aufbauen.“

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