Nächste Überraschung?

SVS will Trend beim SC Freiburg fortsetzen

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Robert Zillner (r.) erzielte im Vorbereitungsspiel gegen den SC Freiburg das Siegtor zum 2:1.

Sandhausen – Mit Bundesliga-Absteiger SC Freiburg erwartet den SV Sandhausen ein schwieriges Auswärtsspiel. Die Außenseiterrolle kann dem SVS aber in die Karten spielen.

Wohl die wenigsten Fußball-Experten hätten vor der Saison darauf gesetzt, dass der SV Sandhausen nach vier Spieltag noch immer ohne Niederlage ist und trotz Punktabzug auf einem starken fünfen Platz rangiert.

Nachdem der SVS im letzten Heimspiel 0:0 gegen den FC Heidenheim gespielt hat, geht es für die Elf von Trainer Alois Schwartz am fünften Spieltag nun zum SC Freiburg. Der Bundesliga-Absteiger ist mit drei Siegen und einer Niederlage ebenfalls gut in die neue Saison gekommen. 

Vor allem Torjäger Nils Petersen, der bereits vier Treffer erzielt hat, sticht bei den Breisgauern positiv hervor. Nach dem Abstieg aus dem Fußball-Oberhaus haben die Freiburger mit Jonathan Schmid (TSG Hoffenheim), Admir Mehmedi (Bayer 04 Leverkusen), Oliver Sorg (Hannover 96) oder auch Roman Bürki (Borussia Dortmund) zahlreiche Leistungsträger verloren.

Wiedersehen mit Kübler?

Der langjährige SCF-Coach Christian Streich hat es jedoch geschafft mit gezielten Verstärkung wie Vincenzo Grifo eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen, die auch um den Aufstieg spielen wird. „Wir treffen mit Freiburg auf einen Bundesliga-Absteiger, der schnell in die Gänge gekommen ist und der technisch guten Fußball spielt", sagt SVS-Coach Alois Schwartz über den kommenden Gegner, bei dem er vor allem in der Defensive Schwächen sieht. Schließlich haben die Breisgauer zwar zehn Tore geschossen, aber auch schon sieben kassiert.

Ein Wiedersehen könnte es mit Lukas Kübler geben, der in der Sommerpause vom SVS nach Freiburg gewechselt ist. Der 22-Jährige hat verletzungsbedingt bislang noch kein Spiel für seinen neuen Arbeitgeber bestritten, könnte aber ausgerechnet gegen die Nordbadener seine Premiere für die Streich-Elf feiern.

Kosecki fraglich, Zenga-Rückkehr fraglich

Personell gibt es bei den Sandhäusern noch Fragezeichen. Neben den Langzeitverletzten, zu denen nun auch Aziz Bouhaddouz zählt, plagen Alexander Bieler, Jakub Kosecki und Dominik Stolz Knöchelprobleme. Auf Nachfrage von HEIDELBERG24 äußert sich Schwartz auch zu Erik Zenga, der aufgrund von Verletzungen noch keine Partie für seinen neuen Verein machen konnte: „Erik ist ständig in Behandlung, aber ich kann noch keine Prognose geben, wann er uns wieder zur Verfügung stehen wird.“

Das Aufeinandertreffen amFreitag, 28. August (18:30 Uhr), ist eine echte Premiere, denn die beiden Teams haben noch nie in einem Pflichtspiel miteinander zu tun gehabt. Vielleicht kann der SVS seine starke Auswärtsbilanz fortsetzen und für die nächste Überraschung sorgen. „Wir wollen auch in Freiburg etwas mitnehmen und unseren Trend fortsetzen“, so Alois Schwartz. 

Gutes Omen für die Schwarz-Weißen: In der Vorbereitung hat man denSC Freiburg im Trainingslager mit 2:1 schlagen können und wie die Spiele in Braunschweig und Paderborn gezeigt haben, ist die Schwartz-Elf in der Außenseiterrolle für jeden Gegner brandgefährlich. Der nächsten Sensation stehen also „nur noch 90 Minuten“ im Wege...

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Transparenzhinweis: HEIDELBERG24 ist Medienpartner des SV Sandhausen 1916 e.V.

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