Geht die Siegesserie weiter?

SVS-Coach Schwartz: „Das macht mich stolz“

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SVS-Coach Alois Schwartz freut sich über die rasante Entwicklung seines Teams.

Sandhausen – Vor dem Heimspiel gegen den FC Heidenheim macht sich die außergewöhnliche Erfolgsserie des SV Sandhausen auch abseits des Platzes deutlich bemerkbar. 

Fußball-Deutschland reibt sich Woche für Woche verwundert die Augen.

Der SV Sandhausen begeistert mit frischem Offensivfußball und feierte zuletzt sogar einen furiosen 6:0-Auswärtssieg bei Bundesliga-Absteiger SC Paderborn.

Kein Wunder, dass nun auch die mediale Aufmerksamkeit am Hardtwald enorm zugenommen hat. So hat sich zur Pressekonferenz im Hardtwaldstadion sogar Bezahlsender Sky eingefunden, um über die Mannschaft der Stunde vor Ort zu berichten.

Auch Heidenheim stark gestartet

Nun geht es für das Team von Erfolgstrainer Alois Schwartz am vierten Spieltag im heimischen Hardtwaldstadion gegen den FC Heidenheim. Auch der Vorjahres-Aufsteiger ist mit zwei Siegen und nur einer unglücklichen Niederlage in Nürnberg gut in die neue Saison gekommen. Alois Schwartz warnt vor allem vor den Standardsituation der Heidenheimer und vor Stürmer Marc Schnatterer, der „der Dreh-und Angelpunkt“ beim FCH ist.

Bislang hat es zwischen den beiden Vereinen 14 Begegnungen in drei verschiedenen Ligen gegeben (Oberliga, 3. Liga, 2. Bundesliga). Der letzte Heimsieg der Sandhäuser gegen das Team von Frank Schmidt datiert aus dem Jahr 2009. Damals noch zu Drittliga-Zeiten.

Hübner wird umworben

Die zuletzt aufgekommenen Gerüchte, wonach Innenverteidiger Florian Hübner ein Angebot vom SC Paderborn vorliegen hat, hat SVS-Geschäftsführer Otmar Schork indes bestätigt. „Es stimmt, dass Florian Hübner ein Gespräch mit dem SC Paderborn geführt hat. Am Ende muss aber immer noch der Spieler selbst entscheiden und wir müssen uns auch erst über eine angemessene Ablösesumme einigen“, so Schork.

Den zunehmenden Trubel beim SV Sandhausen sieht Alois Schwartz gelassen. Die Aufmerksamkeit stört mich nicht, sondern macht mich eher stolz. Wir haben die Mannschaft in den vergangenen zwei Jahren kontinuierlich weiterentwickelt“, so der 48-Jährige.

Prominenter Besuch im Hardtwaldstadion

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Euphorie rund um die Mannschaft des SVS auch in den Zuschauerzahlen widerspiegeln wird und am Freitag (21. August, 18:30 Uhr) mehr als die erwarteten 5.000 Zuschauer die Schwarz-Weißen anfeuern werden. „Wir wollen die Leute vom Sofa holen“, so die Vorgabe von Alois Schwartz.

Die Erfolgsserie des SVS hat sich mittlerweile bis zu Winfried Kretschmann herumgesprochen. So wird der Ministerpräsident von Baden-Württemberg die Partie am Freitag in Sandhausen besuchen. „Wir wollen natürlich, dass sich der Ministerpräsident bei uns wohl fühlt und wollen ihm das bodenständige und familiäre Umfeld des SV Sandhausen näherbringen“, so Otmar Schork.

Vielleicht wird Kretschmann ja Zeuge des nächsten SVS-Spektakels. Zuzutrauen ist dieser Mannschaft in der aktuellen Verfassung jedenfalls alles.

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nwo

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