Nach Rückschlag in Duisburg

SVS will historische Hinrunde erfolgreich beenden

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Aziz Bouhaddouz will mit dem SVS am Freitag den neunten Saisonsieg feiern.

Sandhausen – Endspurt! Im vorletzten Heimspiel des Jahres will der SV Sandhausen gegen Greuther Fürth seine starke Hinrunde mit dem neunten Saisonsieg krönen.

Der Ärger über die bittere 0:3-Niederlage beim MSV Duisburg ist beim SV Sandhausen auch wenige Tage später noch nicht ganz verflogen.

„Anstatt die Zweikämpfe anzunehmen waren wir mehr Begleitschutz für die Duisburger. Unsere Lethargie hat sich über 90 Minuten hinweg gezogen“, sagt SVS-Coach Alois Schwartz mit Blick auf den vergangenen Sonntag.

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Wir haben bisher eine gute Runde gespielt, aber wir dürfen uns nicht zurücklehnen, sondern müssen immer mehr wollen, betont der 48-Jährige. Wiedergutmachung können seine Spieler bereits am Freitag gegen Greuther Fürth betreiben.

Fürth bei Standards gefährlich

Die Franken stehen nach 16 Spielen auf Platz sieben, nur einen Punkt hinter dem SVS. „Fürth ist eine spielstarke und offensive Mannschaft. Sie haben ein paar richtig gute Fußballer  in ihren Reihen. Vor allem über Standardsituationen sind sie sehr gefährlich“, warnt Schwartz vor dem kommenden Gegner.

Beim Blick auf die Statistik wird deutlich, dass das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck vor allem in der Defensive anfällig ist. Mit 28 Gegentoren haben die Kleeblättler zurzeit sogar die schlechteste Abwehr der Liga.

Kulovits wieder dabei, Linsmayer gesperrt

Beim SVS kehrt zwar Kapitän Stefan Kulovits nach seiner Sperre wieder zurück, jedoch wird im Gegenzug Vizekapitän Denis Linsmayer ausfallen, der in Duisburg seine fünfte gelbe Karte gesehen hat. 

Es ist davon auszugehen, dass Damian Roßbach erneut die Rolle im defensiven Mittelfeld übernehmen wird. „Er hat das in Duisburg nicht schlecht gemacht“, lobt der SVS-Coach den 22-Jährigen, der vor der Saison an den Hardtwald gewechselt ist.

‚Premiere‘ für neuen Rasen

Einen weiteren Rückschlag muss indes Manuel Stiefler hinnehmen. Der Mittelfeldspieler, der nach über einem halben Jahr Pause auf dem Weg zurück in den Kader gewesen ist, hat sich im Training einen Innenbandriss im Knöchel zugezogen. Der 27-Jährige wird wohl frühestens im neuen Jahr wieder zum Aufgebot zählen.

Gegen Fürth wird erstmals auf dem neuen Rasen im Hardtwaldstadion gespielt, der nach dem Derby gegen den Karlsruher SC verlegt werden musste

Mit einem Heimsieg haben die Schwarz-Weißen die Chance, die ohnehin schon erfolgreichste 2. Liga-Halbserie in der Vereinsgeschichte noch einmal zu vergolden.

Anstoß ist am Freitag, 4. Dezember, um 18:30 Uhr.

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nwo

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